Brandaktuelle Nachrichten von No TAV Susatal

 

Questo il nuovo itinerario deciso dalla Francia per risparmiare 11 miliardi di euro di gallerie tra Lione e il tunnel di base di 57 km

Grandi manovre ferroviarie in Francia, la nuova linea Torino-Lione non passerà più da Lione, ma da … Digione, una città  200  chilometri a nord.

 

Turin-Lyon? Nein,Turin-Dijon.

Hier nun die von Frankreich beschlossene neue Strecke, sie bringt eine Einsparung von 11 Milliarden Euro für den Wegfall von Tunnelstrecken zwischen Lyon und dem 57 Kilometer langen Basistunnel.

Großes Bahn-Manöver in Frankreich: Die neue Turin-Lyon-Linie soll nicht mehr durch Lyon führen, sondern von …. Dijon ausgehen, einer Stadt, die 200 Kilometer nördlich liegt.

Elisabeth Borne, die französische Verkehrsministerin, enthüllte diese Neuerung in einem Brief vom Montag, 8. April 2019 (siehe unten) an den Präfekten von Lyon, in dem die nächsten Schritte für den Güterverkehr per Bahn von der französisch-italienischen Grenze nach Paris dargelegt werden.

Frankreich ist (in diesem Jahrhundert) nicht an dem Projekt Lyon-Turin interessiert.

Das Programm der Ministerin im Einzelnen:

Erstens soll die Zugangsstrecke zu dem für 2030 geplanten Basistunnel zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme die bisher genutzte und modernisierte Bahnlinie Dijon-Modane sein, so dass die neuen Streckenabschnitte dann noch ausstehen.

– ….. Der Verbesserung des täglichen Verkehrs ist Vorrang einzuräumen, … die großen Infrastrukturprojekte sollen entsprechend dem Ansatz der schrittweisen Umsetzung realisiert werden, beginnend mit der notwendigen Optimierung des Netzes, in das sie integriert sind. Der Bau der neuen Streckenabschnitte ist zeitlich versetzt vorgesehen.

– Bezüglich der neuen Eisenbahnstrecken zwischen Lyon und dem grenzüberquerenden Tunnelabschnitt werden die Überlegungen zur Berechnung von geeigneten Investitionen für einen längerfristig erwarteten Verkehrsanstieg fortgesetzt.

Dies ist die von Frankreich beschlossene neue Trasse; sie soll durch den Wegfall der fünf bisher vorgesehenen Tunnel zwischen Lyon und dem 57 Kilometer langen Basistunnel eine Ersparnis von 11 Milliarden Euro bringen.

Fazit: Frankreich ist (für dieses Jahrhundert) nicht an dem Projekt Lyon-Turin interessiert.

Erläuterung

Die neuen rein französischen Eisenbahnstrecken zwischen „Lyon und dem grenzüberquerenden Tunnelabschnitt“ umfassen 72,4 Kilometer Tunnel (Sainte-Blandine 2,4 km, Dullin-L’Epine 15 km, Chartreuse 25 km, Belledonne 20 km und Glandon 10 km).

Frankreich hat sichtlich nicht die Absicht, diese fünf Tunnel noch in diesem Jahrhundert zu bauen, denn sie erfordern Investitionen von bis zu 11 Milliarden Euro.

Die Ministerin bestätigte, dass Frankreichs Interesse an dieser Strecke dem Güterverkehr und nicht dem Personenverkehr gilt. Das Wort „Fracht“ taucht in ihrem Brief siebenmal auf, das Wort Passagier nur dreimal und bezieht sich insbesondere auf Nahverkehrszüge.

Das erklärte Ziel der Ministerin ist es, „kurzfristig Investitionen in die genutzte Strecke zu tätigen und die Kapazität bis 2030 auf 10 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr zu erhöhen, und nach 2030 auf 15 Millionen Tonnen „.

Aber den grenzüberquerenden Abschnitt des neuen 57 km langen Mont-Cenis-Basistunnels mit einer geschätzten Kapazität von 50 bis 70 Millionen Tonnen pro Jahr ohne weitere neue Bahnanschlüsse für den Tunnel zwischen Lyon oder Dijon und dem Basistunnel (aber auch zwischen Turin und dem Tunnel) zu bauen, wäre – wie von Bahnexperten seit langem nachgewiesen – eine unnütze Investition.

In diesem Schreiben äußert Ministerin Borne offensichtlich ihre Besorgnis über den mittel- und langfristig zu geringen Fracht- und Personenverkehr auf dieser Strecke und über die Unterstützung eines Projekts, das ihr nach den Erklärungen wohl als unnütz erscheint.

Der Beweis? Die Ministerin hält sich mit jeglicher Information darüber, wie Frankreich den Bau seines 45 km langen Tunnel-Teilstücks der Turin-Lyon-Strecke finanzieren wird, bewusst zurück. Erwartet sie vielleicht, dass die Europäische Union auch den Bau der Anschlusslinien zum Tunnel finanziert?

Die am 2. April letzten Jahres im französischen Senat in erster Lesung verabschiedete LOM (Law on Mobility Orientation – Gesetzesgrundlage zur Mobilität) enthält keinerlei wirtschaftlichen Maßnahmen für die Lyon-Turin-Strecke, nur Grundsatzerklärungen, welche die Regierung nicht zur Finanzierung dieses Projekts verpflichten.

Vorsichtshalber will die Ministerin die Auslastung der Bahn auf den derzeitigen Zufahrtsstrecken und im bestehenden Mont-Cenis-Tunnel durch eine neue ständige Beobachtungsstelle messen lassen.

Nach diesen Entscheidungen der französischen Ministerin sollte Italien verstehen, dass Frankreich (in diesem Jahrhundert) so wenig Interesse am Lyon-Turin-Projekt hat, dass es bereits seine Route in eine Strecke Dijon-Turin umgeändert hat.

Nachklapp: Bericht zum Marsch auf Rom

Contro le grandi opere e contro chi ci ha ripensatoMarcia per il clima

 

di Maria Cristina Fraddosioda Il Fatto Quotidiano del 24-03-2019

https://www.ilfattoquotidiano.it/in-edicola/articoli/2019/03/24/contro-le-grandi-opere-e-contro-chi-ci-ha-ripensato/5058918/

 

Nur Textauszüge – Übersetzung „AK S 21 überall“

Tausende von Menschen sind gestern nach Rom gekommen. Etwa zweihundert Busse aus ganz Italien erreichten am späten Vormittag die Hauptstadt zum

Marsch für das Klima,

gegen unnütze Großprojekte  und Umweltzerstörung“.

Die Idee wurde im vergangenen November in Val Susa während eines ersten Treffens geboren, an dem viele Bewegungen teilnahmen, die sich für Umwelt- und soziale Gerechtigkeit in unserem Land einsetzen.

Die No Tav-Bewegung ist richtungsweisend, gefolgt vom No Tap, dem No Muos, dem No Ilva, dem No Triv, dem No Hub of Gas und dem No Grandi Navi.

Die Organisatoren schätzten die Teilnehmerzahl auf über 100.000, wobei knapp die Hälfte auf die Strafverfolgungsbehörden entfiel.

Nach den Demonstrationen am 15. März zum Schutz des Klimas begann gestern am frühen Nachmittag ein langer Umzug von der Piazza della Repubblica zur Piazza San Giovanni. Zum ersten Mal in Italien haben sich Bewegungen, Ausschüsse und Verbände in einer einzigen Front zusammengeschlossen, um stopp zu sagen zu fossilen Brennstoffen, und zur Ausbeutung der Erde zum Nachteil der Umwelt und der Menschen.

Die Schaffung eines Netzwerks zwischen Provinzen und das weit verbreitete Misstrauen gegenüber der politischen Klasse, die als „Dienerin der Lobbys“ gilt, trugen zur Förderung der Einheit bei. Nicht nur im Umweltbereich.

Am gestrigen Marsch nahmen auch Studenten aus La Sapienza und einigen Gewerkschaften wie Fiom, Cobas und Usb teil.

Es gab auch politische Flaggen, die mit der extremen Linken verbunden waren (Volksmacht, italienische Kommunisten, europäische Linke, kommunistische Neugründung).

Es gab keine Parteivertreter,

aber es gab den Bürgermeister von Neapel, Luigi De Magistris, der sagte, er sei dem Kampf für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit verpflichtet, und Marco Potì, den Bürgermeister von Melendugno, dort wo die Tap-Pipeline ankommen wird. „Tap macht weiterhin Müll – sagte er – aber wir erwarten von der autonomen und unabhängigen Justiz einen entscheidenden Schritt.

Aus der Provinz Lecce nach Taranto: An der Spitze der Prozession stand Angelo Di Ponzio, der Vater von Giorgio, der im Alter von 15 Jahren an einem Weichteilsarkom am vergangenen 25. Februar starb. „Ich bin hier mit Hunderten von Mitbürgern – erklärte er -, um ein für allemal um die Schließung von Ilva zu fordern“. Die No Triv der Basilicata wollen einen Paradigmenwechsel bei der Gewinnung von Kohlenwasserstoffen in ihrer Region: „Diese Regierung – erinnerte der Sprecher Francesco Masi – wollte nicht einmal die Änderung der Regierung Monti absagen, die die automatische Verlängerungen für Ölgesellschaften genehmigt.

friday for future“ forderte das Prinzip der Dezentralität und Sicherheit,

während der Ausschuss No hub Sulmona Gas vom Vorsorgeprinzip sprach, im Gegensatz zum Bau des adriatischen Netzes Snam, das Gas transportieren wird.

„Italien braucht Vorsorge, die das Land vor hydrogeologischem Risiko und Erdbeben schützt“, kritisiert er.

Last but not least – die Hauptorganisatoren der Veranstaltung –  die Aktivisten der Bewegung No Tav: „Wir werden den Turin-Lyon mit unseren Händen stoppen, wir kommen noch stärker und bewusster nach Hause“, sagten sie.

 

Hochgeschwindigkleitsstrecke Lyon – Turin vor dem AUS – Susatal gerettet ??

12.Februar 2019

Brief aus dem Susatal

 

Torino-Lione  Grande Opera a fine corsa

 

Die Regierung hat heute offiziell bekannt gegeben, dass die Kosten-Nutzen-Analyse von Turin Lyon negativ ist.

Zehn Jahre lang haben Überlegungen und Verkehr, wirtschaftliche und rechtliche Bewertungen, die vor allem von der NoTAV Bewegung vorgestellt und unterstützt werden, deutlich gezeigt, dass dieses Projekt unnützes aufgezwungenes Großprojekt ist, das, wenn es durchgeführt wird, keine positive Rendite bringen wird.

Die Entscheidung des Ministerium für Infrastruktur und Transport steht im Einklang mit den europäischen Verordnungen GER und TEN-V, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, ein von der EU finanziertes Projekt aufzugeben, da die Entscheidung für die Durchführung von Projekten den Staaten überlassen wird, entsprechend den Kriterien der „öffentlichen Finanzierungskapazität“ und der „sozioökonomischen Machbarkeit“.

Heute stehen wir vor einem positiven Wendepunkt, um aufgrund von Analysen und Grundsätzen der Vorsicht und der Vorsorge die Zukunft des Landes und seine ökonomischen und ökologischen Ressourcen zu schützen, was ein Großteil des Landes längst verstanden hat.

Nach der positiven Entscheidung, die Turin-Lyon-TAV-Strecke, dieses Symbol für die Verschwendung von ökonomischen und ökologischen Ressourcen, aufzugeben, ist sicherlich zu erwarten, dass es heftigste Angriffe der Förderer dieser um jeden Preis durchzusetzenden aufgezwungenen unnützen Großprojekte geben wird.

Die NoTAV-Bewegung wird in den nächsten Tagen die beiden vorgelegten Dokumente analysieren, um das Ergebnis einer alles in allem positiven Entscheidung zu verteidigen.

Allerdings gibt es bereits bei einer ersten Lektüre insbesondere im juristischen Teil irreführende Argumente, die offenbar aufgenommen wurden, um dem politischen Entscheidungsträger Raum zu geben, die Entscheidung rückgängig zu machen.

Die NoTAV-Bewegung wird jeden Versuch in diese Richtung entschieden verurteilen und rechtliche und sachliche Argumente vorbringen.

Wir behaupten, dass die Anerkennung der Unwirtschaftlichkeit nicht so sehr aus dem Eingeständnis resultiert, dass Entscheidungen, die die Projektträger seit Jahren verteidigen, als falsch erkannt werden, sondern vor allem aus der Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit eines 30-jährigen Volkswiderstands gegen dieses Projekt und das System, das es fördert.

Ein Widerstand, für den die Menschen, die ihn all die Jahre mit Entschlossenheit verfolgt haben, härteste Repression ertragen mussten. Dies wäre vermieden worden, wenn die gleichen Daten, die im Regierungsdokument enthalten sind und die durch die Bewegung NoTAV immer öffentlich bekannt gemacht wurden, mit Vernunft und gesundem Menschenverstand untersucht worden wären.

Es wäre an der Zeit, das letzte Kapitel der Turin-Lyon-TAV-Strecke zu schreiben, das werden wir noch einmal alle gemeinsam tun.

 

Bruno Le Maire „versteht berechtigte Fragen“ Italiens zum Lyon-Turin-Eisenbahnprojekt

 

https://www.ouest-france.fr/politique/bruno-le-maire/le-maire-comprend-les-interrogations-legitimes-de-l-italie-concernant-le-projet-de-ligne-lyon-turin-5905925

Ouest-France mit AFP veröffentlicht am 01/08/2018 um 19.14 Uhr (frz.)

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire betonte am Mittwoch, 1. August, er habe Verständnis für die „legitimen Fragen“ der italienischen Regierung bezüglich der teuren Bauarbeiten für die Eisenbahnlinie Lyon-Turin. Es sei an Italien die abschließende Entscheidung zu treffen, und er erwarte geduldig „eine offizielle Stellungnahme“.

Bruno Le Maire traf am Mittwoch in Rom den wichtigsten Gegner des Projekts, den italienischen Vize-Premierminister Luigi di Maio, der am Montag erneut bekräftigt hatte, diese Eisenbahnstrecke müsse „völlig neu diskutiert“ werden. Die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S, System-Gegner) mit Luigi Di Maio in federführender Stellung ist seit Jahren gegen das Projekt. Der Verbündete in der Regierung, die (rechtsextreme) Liga, hält dagegen am Projekt fest.

Der französische Minister erklärte, der Minister für wirtschaftliche Entwicklung Di Maio sei in dem vertraulichen Gespräch „maßvoller und pädagogischer“ gewesen als in seinen öffentlichen Erklärungen. „Zum Tunnel gibt es keinen Widerspruch, aber es gibt legitime Fragen. Das ist eine sehr schwerwiegende Investition, ich verstehe, dass die (italienische) Regierung sich die Frage der Rentabilität stellt. Letztendlich zahlt ja der Steuerzahler für eine Infrastruktur dieser Größenordnung“, kommentierte Bruno Le Maire.

« Es ist jetzt an der italienischen Seite, die endgültigen Entscheidungen zu treffen », fügte er hinzu. Am Nachmittag vor dem Parlament versicherte der Transportminister Danilo Toninelli (aus der Bewegung M5S), die Regierung habe keine „ideologischen Vorurteile“ bei dem Projekt; sie beabsichtige, Analysen und Studien durchzuführen, die dann „alle veröffentlicht würden“.

Der italienische Minister sprach dabei allerdings von „einer beschämenden Kluft“ zwischen dem Kilometer-Preis der Hochgeschwindigkeitsstrecken in Italien, der vom europäischen Rechnungshof auf 30 Millionen Euro geschätzt wird, und dem in anderen Ländern, wenngleich bei einem Relief mit weniger Gefälle, wie Deutschland (13 Millionen) oder Spanien (14 Millionen).

(übersetzt und leicht gekürzt von S 21 überall)

Festival Alta Felicita

 

 

 

 

Vom 26. bis 29. Juli fand in Venaus das große

Festival der NO TAV – Bewegung im Susatal statt unter dem Motto:

„ALTA FELICITA“

Alta Felicita ist eine Verballhornung des Begriffes Alta Velocita ( Hochgeschwindigkeit)

und hat die Botschaft: nicht schnell, sondern glücklich zu leben.

Zehntausende Menschen aller Altersgruppen und aus ganz Italien hatten sich im Tal eingefunden.

Angeboten wurden Exkursionen in die Natur, auf die alten Partisanenpfade, Diskussionen zur Verkehrspolitik, zur Aufnahme fliehender Menschen, zur Arbeitswelt und Umwelt.

Ein mannigfaches Kulturprogramm auf zwei Bühnen mit über 50 Künstlern bzw Musikgruppen sowie

am Donnerstagabend die Aufführung der Oper Madame Butterfly durch ein Ensemble.

Der Höhepunkt jedoch war am Samstag die Wanderung zur TAV-Baustelle mit ca 10 000 Teilnehmern, in deren Verlauf der massive Bauzaun – trotz Absicherung

durch Polizei und Militär geöffnet wurde und tausende Demonstranten in die Baustelle eingedrungen sind.

Orginalton der No TAV-Bewegung:

“ wir haben es gesagt. Wir haben es geschafft. Ein Zaun hält uns nicht auf. Hier sind wir, in der Baustelle.“

 

 

 

 

 

 

 

Grußwort an NO TAV und Grüße aus dem Susatal

 

an die Freunde aus Stuttgart

Vielen Dank, wir werden euer Grußwort weiterleiten.

Unser Projekt steckt in eine „kritischen Phase“: die französische Regierung hat das Projekt ihrerseits seit einem Jahr auf Eis gelegt. Wir warten darauf, dass unsere neue „Regierung der Veränderung“  das Projekt, wie versprochen, stoppt. Bis jetzt hat sie es noch  nicht mal geschafft, die entscheidenden und von den vorgehenden Regierungen belegten Posten neu zu besetzen!

Heute tönt „La Stampa“, : „Conte gibt den 5Stelle nach: die TAV wird nicht gebaut“. Wenns dann mal stimmt!

Es wird immer klarer, wieviel Interesse seitens der Lobbies dahintersteckt.

Liebe Grüsse aus Turin und dem Susatal

 

Liebe Freunde von NO TAV,

aus Stuttgart schicken wir euch herzliche Grüße zum Festival Alte Felicita und wünschen euch ein Freudenfest und viel Erfolg. Ihr seid auf dem Weg Neues zu schaffen, dies nicht nur zu fordern, sondern auch zu leben.

Wenn stimmt, was wir aus den Mitteilungen des internationalen Forums verstanden haben,

seid ihr auch noch einen großen Schritt weiter im Widerstand gegen die Zerstörung des Susatals und gegen das unnütze und aufgezwungene Großprojekt Lyon-Turin.

Wir hoffen, dass wir weiterhin gemeinsam aktiv sein werden, so wie auch unsere Freunde aus Notre-Dame-des-Landes gegen die aufgezwungenen unnützen Großprojekte mit uns weiter aktiv bleiben wollen.

Solidarische Grüße aus Stuttgart,

wo das Großprojekt gegen den unermüdlichen Einsatz unseres Widerstands und entgegen aller bürger- natur- und umweltfreundlichen Vernunft stur weiter gebaut wird.

Wir sind bei euch

Arbeitskreis   Stuttgart 21 überall

 

 

Weiterer Meilenstein für die NO TAV – Auch Italien meldet sich zu Schnellbahnstrecke Lyon-Turin

Das Presidio des internationalen Forums der Protestbewegungen gegen unnütze, aufgezwungene Großprojekte informierte uns über ein Interview des italienischen Ministers für Infrastruktur und Transport Danilo Tonielli ( 5 Sterne), in Radio 1 ( 23.Juli ) zu Verkehrsprojekten und besonders zur Schnellbahn-Trasse Lyon Turin.

Hier Auszüge (Übersetzung Arbeitskreis):

Wenn Sie es noch nicht wissen, sage ich Ihnen, dass der internationale Teil von Turin-Lyon theoretisch insgesamt 9,6 Milliarden kosten sollte, aufgeteilt auf die Europäische Union auf 40%, Italien auf 35% und Frankreich auf 25%. Etwas, um ehrlich zu sein, wurde versucht zu sparen, aber schon 2007 gab es wichtige Ökonomen und Forschungszentren, die eine Endkosten von zwischen 17 und 20 Milliarden Euro enthielten. Dann bestätigte der französische Rechnungshof, dass im August 2012 die kolossale Zahl von 26,1 Milliarden angegeben wurde, unter Berufung auf die jüngsten Schätzungen der alpenquerenden Treasury. Eine Ungeheuerlichkeit!……………….

Aus diesem Grund haben wir eine ernsthafte Projektprüfung für diese Infrastrukturen gestartet. Weil wir auf eine konsequente Kosten-Nutzen-Analyse nicht mehr verzichten können. Und wie wir schon immer gesagt haben, werden wir am Turin-Lyon die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen haben, die uns sagen, ob es Sinn macht oder nicht, eine schlecht geborene Arbeit fortzuführen. Dies ist auch im Hinblick auf die gebührende Bewertung des „Mittelmeerkorridors“, der langen Strecke zwischen Spanien und der Grenze zwischen Ungarn und der Ukraine, von der Turin-Lyon nur ein Segment ist, wichtig.

Die Rückkehr zum Regierungsvertrag bedeutet, die Infrastruktur in Anwendung des Abkommens mit Frankreich vollständig zu erneuern. Ohne ideologische Ausschlüsse, aber ohne die Erpressung, die in unserem Kopf ..  die aus den skandalösen vorherigen Entscheidungen entspringt.  Deshalb sollte niemand mehr wagen, etwas für den Fortschritt der Arbeit ( Fortführung der Projekte) zu unterschreiben. Wir würden es als eine feindliche Handlung betrachten.

 

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