Fehmarn-Belttunnel

Vor wenigen Tagen konnten wir den Beltrettern gratulieren,

„der Europäische Gerichtshof hatte entschieden, dass ein großer Teil der Belttunnel-Finanzierung unrechtmäßig ist…“

 

Jetzt ereilt uns die Meldung:

„trotz aller Gegenargumente, trotz des drohenden immensen Umweltschadens, trotz mangelhafter Planung, trotz wankender Finanzierung, trotz der Unwirtschaftlichkeit dieses Dinosaurierprojekts will der Kieler Verkehrsminister Bernd Buchholz​ offenbar noch vor Weihnachten die Belttunnel-Baugenehmigung erteilen lassen.“

siehe dazu:

https://www.change.org/p/hilf-mit-und-rette-unsere-ostsee/u/23774805?cs_tk=AfnT1pyovOXhA_0gHVwAbvJR9_lIG-hJ0Stxndit-w%3D%3D&utm_campaign=feff4c1f8a3a4da29823d3eda25b72cd&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs

 

internationaler Tag gegen Großprojekte in Italien

„Bericht der Versammlung der Komitees und Bewegungen für Klimagerechtigkeit (8. Dezember 2018, Padua) und Demonstration in Turin

 

 

Unser Schicksal liegt in unseren Händen“.

Bericht der Versammlung der Komitees und Bewegungen für Klimagerechtigkeit (8. Dezember 2018, Padua)

11.12.2018

Ein Tag voller Stimmen und Farben, voller Inhalte und Reden, voller Würde und Wut. Der Saal Diego Valeri, in dem sich am Samstagmorgen Umweltkomitees und Gruppen aus der gesamten Region Venetien trafen, war voll.

Bei der Eröffnung der Sitzung wurde der Nutzen der Versammlung in dem Ablauf bestätigt, der seit dem vergangenen 29. September in Venedig zu nationaler Auseinandersetzung geführt hat (erst in Florenz, dann in Venaus im Susatal, die nächste im neuen Jahr in Neapel) und zur nationalen Mobilisierung gegen Großprojekte für den 23. März 2019 aufgerufen. Es geht um die Änderung des Systems anstatt des Klimawandels.

Die vielfältigen Interventionen und Inhalte, die am Samstagmorgen in Padua eingebracht wurden, hatten sofort gemeinsame Koordinaten: die Verstärkung lokaler Auseinandersetzungen aus globaler Sicht.

Insofern ist das, wofür sich die anwesenden Ausschüsse und Gruppen gestern eingesetzt haben, ein Qualitätssprung, etwas Außergewöhnliches. Die Sankt-Florians-Optik ist in der „glokalen“ Perspektive völlig überholt.

Wir sind heute konfrontiert mit der intensiven Nutzung von Ökosystemen, Ressourcen, Arbeit und Leben, mit Verwüstung, mit Klimaveränderungen und ihren katastrophalen Ereignissen, die inzwischen unser tägliches Leben ausmachen. Indem wir die kapitalistische Entwicklung dafür verantwortlich machen, können wir die Knotenpunkte des Kampfes um das venetische Territorium – das neue Land der Feuer – erkennen als etwas Einmaliges, das die verschiedenen Bereiche verbinden kann, um einen Synergie-Effekt in der Mobilisierung zu schaffen.

Die Verknüpfung der verschiedenen Forderungen unterstreicht, dass von jedem kleinen Gebiet zu jeder Provinz für Klimagerechtigkeit gekämpft wird. Denn Venetien ist eine der Regionen, die mit CO2-Emissionen und Verschmutzung durch PM10 und PM2,5 zum Klimawandel besonders viel beiträgt, mit ihren 4 Verbrennungsanlagen, 17 offiziellen Deponien, 5 Kraftwerken, darunter Kohle (Fusina), und großen Kreuzfahrtschiffen.

Dann ist da noch die Wasserverschmutzung durch PFAS für die Provinzen Padua, Vicenza und Verona (über 350 000 Menschen sind von vergiftetem Wasser betroffen), und 5600 Hektar verschmutztes Land in Porto Marghera.

Ganz zu schweigen von der Verschwendung und Verschmutzung durch Projekte wie der Umgehungsstraße von Mestre und das Sturmflutsperrwerk Mose, ein Symbol des ökonomischen Mechanismus von Raub und Zerstörung von Gebieten.

Aus diesen und vielen anderen Gründen brachte die strukturelle Beziehung zwischen dem Widerstand gegen die Großprojekte und gegen das Produktionsmodell Venetiens die Notwendigkeit zum Ausdruck, gegen die Regionalregierung Venetiens zu mobilisieren, die den Biozid des Territoriums nach dem den Willen der Regierungsmitglieder politisch und wirtschaftlich bewusst durchsetzt.

„Diejenigen, die seit mehr als 20 Jahren regieren, töten uns“, wurde mehrmals wiederholt.

Für den kommenden Februar ist daher eine große Mobilisierung der Region Venetien vor dem Palast der Region geplant.

Der Weg von der regionalen zur nationalen Mobilisierung sieht die Notwendigkeit einer Phase der Ausbildung und Vertiefung am 26. und 27. Januar vor.

Gewünscht wird die Bildung von Arbeitsgruppen, um kollektive Aktivitäten herauszuschälen, die eine Alternative zu dem derzeitigen System bilden, denn dieses begünstigt den Klimawandel, der den Kern der klimatischen Widersprüche trifft, die wir erleben: von der organisierten Großverteilung bis zur intensiven Landwirtschaft, von der Verschmutzung des Grundwassers bis zu Taifunen. Und schließlich soll eine Plattform von Forderungen der Umweltkämpfe entwickelt werden, als Bereicherung sowohl für die lokale als auch für die nationale Ebene.

Das Schicksal liegt in unseren Händen. Wir haben keinen Planeten B.

Noch haben wir Zeit dafür!

Versammlung der Komitees und Bewegungen für Klimagerechtigkeit

Padua, den 8. Dezember 2018

Siamo ancora in tempo – Veneto

Übersetzung AK Stuttgart21überall

Den Aufruf „Ja, ich liebe die Erde“ unterstützen inzwischen über 100 Organisationen. Die Widerstandsgruppen gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte sind ein wesentlicher Bestandteil

 

 

Eilmeldung: Fehmarnbelt-Tunnel Finanzierung ist unrechtmäßig

„Der Europäische Gerichtshof hat heute ( 13.Dezember 2018) die Genehmigung der Belttunnel-Finanzierung aufgehoben. Die gewährten staatlichen Beihilfen seien zweifelhaft und die EU-Kommission habe zu schnell grünes Licht für die Finanzierung des Belttunnels gegeben. Damit wird die gesamte Planung erschüttert. Karin Neumann, unsere Sprecherin: „Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass ein großer Teil der Belttunnel-Finanzierung unrechtmäßig ist…“

Die Bewegung gegen Stuttgart 21 gratuliert der Beltretterbewegung

ein update der Petition siehe unter:

https://www.change.org/p/hilf-mit-und-rette-unsere-ostsee/u/23755327?cs_tk=ATCZE2b5vOXhA8ZKFlwApBpe91Vu4x1wRx9JfEe8cQ%3D%3D&utm_campaign=c4f81a551cbb448b8f5fdacaf856c0fe&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs

 

 

Grüße aus Notre Dame des Landes

zum internationalen Tag der europäischen Protestbewegungen gegen GPII (grands projets inutiles et imposés) am 8. Dezember

der Elefant trägt ein Banner : GPII Klimakathastrophedie ZADs haben die Lösung

Hallo,

Am Tag des 8. Dezember versammelten sich unter den NEFs in Nantes mehrere tausend Menschen im Rahmen des Klimamarsches, um dringend vor der Klimakrise zu warnen und um gegen scheinheilige Wirtschafts- und Energiepolitiken des „Übergangs“ zu protestieren, gegen Großprojekte, die im völligen Widerspruch zu Maßnahmen zur Erhaltung des Planeten stehen…… Aber sie  versammelten sich auch, um die vielen ökologischen Initiativen der Bürger zur Geltung zu bringen.

Der Klimamarsch lief Richtung Stadtzentrum zusammen, und gemeinsam mit den „gelben Westen“, die an diesem Tag in Nantes waren, fanden sich etwa 5000 Menschen friedlich zusammen –  bevor sie sich auflösen mussten, weil sie beim Passieren der Präfektur von etlichen SalvenTränengasgranaten empfangen wurden.

Gleichzeitig und zur Unterstützung des Klimamarsches konnte die GPII-Gruppe an den internationalen Tag erinnern und den internationalen Tag gegen die großen nutzlosen Projekte medial eindrücklich hervorheben (siehe Foto).

Wir sehen uns bald wieder.

Für die GPII-Gruppe NDDL

Übersetztzung AK Stuttgart 21 ueberall

Aktuelles von der GCO non merci – Klimamarsch in Straßburg am 8. Dezember

Le Climat dit NON au CGO

Guten Morgen zusammen,

Hier sind einige aktuelle Nachrichten:

Unsere lokalen Gruppen sind unerbittlich:

Gestern, Sonntag, eine weitere Pflanzaktion auf der GCO-Route in Ernolsheim: Rund vierzig Sträucher wurzeln nun dort.Löschen
– Am Samstag um 17 Uhr fand in Vendenheim eine Zeremonie der Pastoren statt, für eine Zeit des Trostes, nach all den Wunden, die wir in diesem Jahr erlitten haben.

Programm und bevorstehende Veranstaltungen:

– Samstag, 8. Dezember: Weltklimamarsch. In Straßburg wird die Abfahrt um 14.00 Uhr auf dem Platz der Republik stattfinden unter Beteiligung der GCO non merci

 

– Samstag, 15. Dezember: Aufführung der „Artists Standing“ in Kolbsheim. Details werden in Kürze bekannt gegeben.

– Ein Text, der ein Moratorium für das Projekt beantragt, befindet sich derzeit im Umlauf unter Wissenschaftlern, Forschern und Akademikern. Sie hat bereits etwa hundert Unterschriften in Straßburg und Umgebung gesammelt. Sie wird schrittweise auf die nationale Ebene ausgedehnt und dann natürlich an das Elysée weitergeleitet.

– Nächste geplante Pflanzung: 9. Dezember in Griesheim sur Souffel um 14 Uhr. Wohnmobil auf dem Friedhof Griesheim.
Dann am 16. Dezember zwischen Eckwersheim und Vendenheim.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.

Wir werden nicht aufgeben.

 

 

Nord-Europas größte und wohl riskanteste Baustelle mitten in unserer Ostsee?

Kostenexplosion, Trickserei, – Atomtransporte – die Lage spitzt sich zu.

Wird die Baugenehmigung des Fehmarnbelttunnels am 21. Dezember erlassen?

Hier das update zur Petition der Beltretter

 

https://www.change.org/p/hilf-mit-und-rette-unsere-ostsee/u/23724092?cs_tk=AUi1NRfovOXhA4fSDFwALx_zKSDAz3DBxP3dzlsZdw%3D%3D&utm_campaign=a8a099a23cdc403bb3fd740c942ec99d&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs