Grußadresse an das Festival in Notre Dames des Landes

Stuttgart, le 6 octobre 2010d7869417-2ff6-4cdf-819e-d38e962c1265

Chers amis du « Grand Ouest »,

Nous du mouvement contre Stuttgart 21, vous souhaitons que votre manifestation du 8 octobre soit couronnée de succès, qu’elle soit large, puissante et efficace ! Que cet aéroport superflu et démesuré ne soit jamais construit ! Que l’on ne chasse jamais les anciens et nouveaux habitants de la ZAD ! Votre œuvre commune du nouvel hangar sera votre témoin de l’esprit de solidarité et d’entraide qui s’est créé dans vos actions, qui persiste et se répand ! Que le chant de vos bâtons puisse devenir un chant de gaieté et de paix !

Nous sommes pleins d’admiration et de respect devant votre courage et votre résistance, parce que vous ne luttez pas seulement contre le méga-aéroport, malgré toutes les répressions brutales et perfides des autorités de l’État auxquelles vous êtes exposées. Mais vous avez lancé de nouveaux projets, dans l’agriculture et l’élevage, dans la création, et aussi pour la vie commune. Nous avons présenté à Stuttgart votre film sur la ZAD, sur votre résistance, votre joie de vivre et votre esprit solidaire ; il a trouvé un écho très positif. C’est cela qui montre le chemin pour l’avenir, et non pas les grands projets destructeurs.

À Stuttgart, où la gare souterraine avec ses 60 km de nouveaux tunnels est maintenant officiellement en construction, nos ingénieurs de la résistance contre ce projet ont développé de nouveaux plans : des plans pour bifurquer vers la transformation de ce chantier gigantesque en un projet positif pour les gens et pour l’environnement, en conservant la gare existante qui fonctionne très bien, et en économisant ainsi 6 milliards d’euros qu’ils sont en train de gaspiller malgré nous.

Nous pensons à vous tous, à votre manifestation et à votre lutte, et vous envoyons nos salutations solidaires – informez-nous sur tout ce qui se passe.

On lâche rien ! Oben bleiben !

Elefant-Notre-Dame

Liebe Freunde,

wir in Stuttgart von der Bewegung gegen Stuttgart21 wünschen euch für eure Großdemonstration „Que résonnent les chants de nos bâtons“ – „Lasst die Lieder unserer Stöcke erklingen“ am 8. Oktober  viel Erfolg! Möge sie breit, kraft- und wirkungsvoll sein. Auf dass der überflüssige und überdimensionierte Flughafen nie gebaut werde! Auf dass die alten und neuen Bewohner der ZAD niemals vertrieben werden! Euer gemeinsames Werk der neuen Lagerhalle wird vom Geist Eurer Solidarität und gegenseitigen Hilfe zeugen, der in Euren Aktionen entstanden ist, weiter lebt und sich verbreitet. Auf dass der Gesang Eurer Stöcke in Zukunft von Freude und im Frieden klingen kann!

Große Bewunderung und Respekt haben wir für euch und euren Widerstand, weil ihr in NDDL nicht einfach ’nur‘ gegen den Großflughafen kämpft, trotz der oft brutalen bzw perfiden Repressionen, denen ihr immer wieder von Seiten der Staatsgewalt ausgesetzt seid. Sondern ihr habt darüberhinaus neue Projekte ins Leben gerufen wie in der Landwirtschaft, in der Kultur, ja sogar neue Formen des Zusammenlebens ausprobiert. Wir haben mit sehr positiver Resonanz euren Film über euren Widerstand und euer Leben gezeigt. Das sind Projekte, die in die Zukunft weisen, nicht die zerstörerischen Großprojekte.

Auch in Stuttgart, wo der Bau des Tiefbahnhofs mit seinen 60 km neuer Tunnel jetzt offiziell begonnen ist, haben jetzt Ingenieure aus dem Widerstand neue Pläne entwickelt, wie man aus dieser angefangenen Riesenbaustelle in ein viel besseres und für die Menschen positives Projekt umsteigen und den alten funktionierenden Bahnhof erhalten kann. Und dabei 6 Milliarden € einspart, die sie gerade gegen unseren Willen verschleudern.
Wir denken an Euch alle und schicken euch sehr solidarische Grüße – informiert uns über alles.

ON LACHE RIEN  und OBEN BLEIBEN!

Margarita im Namen der Gruppe Stuttgart21 ist überall
 

 

Was haben CETA und TTIP mit aufgezwungenen unnü+tzen Großprojekten zu tun

CETA und TTIP  und aufgezwungen unnütze Großprojekte  Elefant-S21Elefant-S21

Was haben Großprojekte wie S21 mit CETA und TTIP zu tun?‘

Unnütze Großprojekte sind Projekte der meist international agierenden Banken und Konzerne, die mit Macht die Freihandelsabkommen durchdrücken wollen. Unnütze Großprojekte Sie garantieren Höchstprofite für die Investoren und sie sind risikolos: Die öffentliche Hand bzw. der Steuerzahler zahlt; und die Banken und Börsenspekulanten ihr freies Kapital sicher gewinnbringend einsetzen. Mit 1000 dezentralen Kleinprojekten ist kein vergleichbarer Profit zu erzielen. Großprojekte zerstören Umwelt und Lebensraum und haben schon beim Bau einen gewaltigen klimaschädigenden Energieverbrauch.

Die geplanten Freihandelsabkommen CETA mit Kanada und TTIP mit den USA sind Instrumente für die Konzerne, um die Gesetzgebungen und Auflagen zu unterlaufen. Auf das Gemeinwohl der Menschen, den Schutz der Umwelt und die Perspektive für kommende Generationen würde keinerlei Rücksicht mehr genommen. Private Profiteure bekämen Blankovollmacht, mit Hilfe unkontrollierbarer Schiedsgerichte im rechtsfreien Raum zu agieren. Wegen ihrer immensen Schadenersatzforderungen „müsste“ der Staat, den Widerstand der Betroffenen als „staatsschädigend“ unterdrücken. Das heißt, die Politik wäre noch weit mehr als bisher schon dem Willen von transnationalen Konzernen unterworfen.

Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung den CETA-Vertrag stoppt und die Freihandelsverträge TTIP und CETA eingestampft werden. Gabriel weiß genau, dass die US-Konzerne mit CETA jederzeit auch über Kanada agieren können; er will nur den Widerstand dämpfen

Beispiel 1: – das Goldabbau-Projekt in Rosia Montana in Rumänien. Ihr kennt es: In der Gebirgslandschaft mit dichten Wäldern, in der schon seit dem Altertum Goldbergwerke entstanden, will die in Kanada ansässige Joint-Venture-Firma Gabriel Resources seit 2006 großflächig Gold und Silber abbauen, durch komplettes Abtragen von vier Bergkuppen, Zermahlen des noch immer goldhaltigen Gesteins und Auswaschen des Goldes mit Hilfe von Zyanid, das anschließend in einem offenen Zyanidsee aufgefangen werden sollte – trotz der Erfahrung im Jahre 2000 mit dem Dammbruch des damaligen Zyanid-Beckens von Baia Mare, wo sich Zehntausende Liter hochgiftige Zyanidsuppe in die Umwelt ergossen und die Donau verseuchten.

 

Die Bewegung dagegen schloss sich dem internationalen Netzwerk der Foren gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte an, und 2014 fand das jährliche internationale Forum in Rosia Montana statt. In ganz Rumänien entwickelten sich v. a. 2014 riesige Proteste. Unter deren Eindruck verfügten Regierung und Parlament in Rumänien das Verbot des Goldabbaus in Rosia Montana, und das Gebiet wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Aber die kanadische Firma verklagte den rumänischen Staat aufgrund bereits bestehender bilateraler Verträge auf 2,9 Milliarden Dollar Schadensersatz.

Beispiel 2: Stilllegung von AKWs. Ebenfalls bekannt ist: Der Energiekonzern Vattenfall verklagte die BRD im Sommer 2012 bei einem Tribunal der internationalen Schiedsinstitution der Weltbankgruppe ICSID auf 4,7 Mrd. Schadensersatz wegen der Schließung der AKWs Brunsbüttel und Krümmel und der Laufzeitbegrenzung für Brokdorf. Das Verfahren sollte eigentlich, so wie auch bei TTIP und CETA vorgesehen, nicht öffentlich verhandelt werden.

Mit CETA und TTIP wären Schadensersatzforderungen an Nationalstaaten in großem Maßstab zu erwarten. Das kann auch bei S21 blühen. Bei der langen Bauzeit können künftig US- oder kanadische Konzerne bei dem Projekt einsteigen, die dann auf Grund von TTIP oder CETA klagen können, wenn wir endlich einen Stopp des Projekts erreichen (oder auch nur neue Komplikationen beim Bau eintreten). Politische Entscheidungen gegen ein Großprojekt oder zum Stopp eines bereits begonnenen Projekts wie Stuttgart 21 könnten das Land teuer zu stehen kommen und dem demokratischen Widerstand einen schweren Schlag versetzen.

Das internationale Netzwerk der Foren gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte stellt sich wie die Bewegung gegen Stuttgart 21 gegen die geplanten Freihandelsabkommen. Die Politik wäre damit offiziell weit mehr als bisher schon dem Willen von transnationalen Konzernen unterworfen.

Demonstration gegen TTIP und CETA

am 17. September um 12 Uhr vor dem HBF in Stuttgart!

Der AK „S 21 ist überall“ trifft sich Dienstags in den geraden Wochen um 18.30 Uhr im Parkschützerbüro. Infos auch auf: https://stuttgart21ueberall.wordpress.com/

 

Buon 2016 a tutt* noi !

erstes Treffen des Arbeitskreises Stuttgart21 ist überall im Neuen Jahr

am 12. Januar 2016

um 18.30 Uhr

im Parkschützerbüro

 

Wir wünschen unseren LeserInnen ein gutes Neues Jahr und allen Protestbewegungen ein erfolgreiches . Bleibt mutig, ausdauernd und widerständig und OBEN

 

weisser Elefant international

 

Tribunal in Turin

vom 5. bis 8. November findet in Turin ein internationales Tribunal statt, das sich mit  Verfolgungen von Protestbewegungen durch Polizei und Justiz  befasst.

Hier eine Ankündigung des Präsidiums des Netzwerks der Protestbewegungen gegen unnütze und aufgezwungene Megaprojekte.

 

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La société civile juge les « grands projets inutiles et imposés »

Du 5 au 8 novembre, un tribunal citoyen jugera à Turin plus de dix projets d’infrastructures contestés, dont celui de la ligne ferroviaire Lyon-Turin et celui de l’aéroport de Notre-Dame-des-Landes.

Ce n’est pas un procès comme les autres. Du 5 au 8 novembre, les projets de l’aéroport de Notre-Dame-des-Landes, de la nouvelle ligne ferroviaire Lyon-Turin et d’autres projets d’infrastructures qualifiés « d’inutiles et imposés » par leurs détracteurs seront examinés par les juges du Tribunal Permanent des Peuples (TPP). Ce tribunal d’opinion, organisation de la société civile, n’a aucun pouvoir pénal, mais il s’appuie sur le droit et des textes internationaux pour juger de possibles infractions aux droits de l’Homme et droits démocratiques. (Lire notre dossier sur le sujet, prochainement dans Politis.)

C’est devant cette organisation que l’Association Controsservatorio Valsusa, soutenue par le mouvement No TAV, a déposé en 2014 une plainte contre les promoteurs du projet de ligne ferroviaire Lyon-Turin. Partant de cette démarche, le TPP a ouvert ses investigations à d’autres projets d’infrastructures contestés. Du projet de ligne à grande vitesse au Pays Basque à la nouvelle Gare de Stuttgart, les juges se pencheront sur les processus de mise en place de plus de dix projets, dénoncés comme imposés aux populations concernées. Entretien avec le président de l’Association Controsservatorio Valsusa, Livio Pepino.

Qu’attendez-vous des audiences à venir ?

Livio Pepino : Il s’agit pour nous de dénoncer le processus d’imposition du projet de la ligne à grande vitesse Lyon-Turin. Certes, même s’il y a condamnation, ce ne sera pas suivi de sanctions. Mais un constat de violation des droits, reposant sur des textes juridiques, des déclarations et conventions internationales, passera à l’opinion publique. Ça permettra de s’extraire de la controverse politique en s’appuyant sur la légitimité du droit. On veut transmettre l’idée que si le monde politique ne nous écoute pas, si on nous attaque en justice pour avoir fait acte de résistance, nous aussi, nous pouvons nous emparer du droit pour nous défendre, utiliser cet outil dans notre lutte.

Pourquoi avoir déposé plainte auprès du Tribunal Permanent des Peuples ?

Nous avons fait appel au Tribunal Permanent des Peuples parce que cette organisation fait valoir les grands droits politiques des citoyens qui ne sont pas pris en compte dans le système légal classique, bien qu’énoncés dans des conventions et déclarations internationales. Par ailleurs, en examinant ensemble plusieurs cas de grands projets, la session du TPP nous permet de souligner la multiplication de cas similaires en Europe, et la violation systématique des droits démocratiques des populations concernées. Ce système d’imposition, qui s’exerçait jusqu’à présent dans une logique « néocoloniale », en Asie, en Afrique ou en Amérique latine, se pratique désormais en Europe, dans le cadre de ce que nous appelons les « Grands projets inutiles et imposés ».

Comment définissez-vous ces « grands projets inutiles et imposés » ?

Il y a trois constantes. D’une part, le principe de participation du public au processus décisionnel, tel que défini par la convention d’Aarhus, signée notamment par l’Union Européenne et les États Membres de l’UE, est bafoué. Il n’y a pas d’écoute et d’accord des populations. D’autre part, nous dénonçons dans tous ces cas une diffusion de mensonges sur la nécessité de ces projets par la manipulation des données économiques, statistiques. En comparaison, les techniciens de Volkswagen sont de petits écoliers. Nous dénonçons cette manipulation depuis des années dans le cas de la LGV Lyon-Turin, mais le pouvoir politique ne nous écoute pas. Enfin, il y a une substitution du dialogue par une occupation policière des territoires concernés. Toutes ces pratiques se retrouvent dans les « Grands projets inutiles et imposés ». Nous voulons introduire cette „catégorie“ dans le débat public, dans les médias, dans la sphère politique, que la généralisation de cette logique d’imposition soit reconnue.

 

 

TTIP und Großprojekte

 

TTIP

 

……..das Freihandelsabkommen schafft Arbeitsplätze, fördert Wachstum und Wohlstand…….

……..Stuttgart 21 schafft Arbeitsplätze, ist eine Konjunkturspritze, bedeute Zukunftsfähigkeit…….

Die Stuttgart 21 -Gegner wissen es besser.

 

Überall  die gleichen Argumente

mit solchen Argumenten soll TTIP durchgeboxt werden und wurde Stuttgart 21, das zerstörerische Großprojekt durchgedrückt. Ein Großprojekt, das das Ziel verfolgt möglichst viele  Milliarden an Steuermitteln in die Taschen einiger Weniger zu spülen.

Stuttgart 21 ist kein einzelner Sündenfall, weiltweit werden Großprojekte gebraucht, um die Redite der Kapitalbeitzer zu mehren.

Überall die gleichen Akteure

Renditejäger, Großkonzerne, Banken, Investoren, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld  und die ihnen dienenden PoliterInnen.

Überall die gleichen Vorgehensweisen:

geheime Verhandlungen, Lug und Betrug, geheim gehaltene Gutachten, Abbau demokratischer Strukturen….

Bei Stuttgart 21: enorme Zerstörungen der Innenstadt, von Naturraum und Trefforten, Rückbau von öffentlichem Verkehr, Missachtung des Bürgerwillens, Rufmord, Kriminalisierung und Verfolgung von Gegnern.

Bei TTIP:  Abbau von Arbeitnehmerrechten, Umwelt-und Verbraucherschutz, Unterlaufung von sozialen Standarts, Abschaffung demokratischer Entscheidungen.

TTIP, Großprojekte, Austeritätspolitik, drei scharfe Waffen im Krieg : reich gegen arm.

Deshalb fahren  Stuttgart 21 – Gegner am Samstag 10.10. zur Großdemo gegen TTIP nach Berlin.

 

 TTIP

Vortrag Sa 11.7. 19.30 Uhr: Gezi-Park-Bewegung und Videooccupy Istanbul

folgende Veranstaltung im Württembergischen Kunstverein am Samstag 11. Juli möchten wir bekanntgeben:
Samstag 21.7. Beginn 19.30 Uhr (bis ca. 21.00 Uhr)

Über die Gezi-Park-Bewegung und Videooccupy Istanbul
Die Aktivistin Özge Celikastlan spricht über die politischen Kontexte der Gezi-Park-Bewegung und des Videooccupy-Kollektivs in istanbul. Darüber hinaus geht es um bak.ma : das digitale Medienarchiv der sozialen Bewegungen in der Türkei, das aus dem Gezi-Widerstand und de Videooccupy-Archiv hervorgegangen ist. Anliegen des Archives ist es, die jüngsten Entwicklungen in der Türkei mittels audiovisueller Aufzeichnungen, Dokumentationen und Zeugnissen zu begleiten.

8. Dezember – Der internationale Tag gegen unnütze und aufgezwungene Grossprojekte

Einige Aktionen der im internationalen Netzwerk verbündeten Protestbewegungen

Elefant-S21

Stuttgart:

Die Gruppe S 21 ist überall“ wird wie immer am 8. Dezember an der Montagsdemo gegen S 21 teilnehmen, außer dass es unsere 250. Montagsdemo ist, und wir werden einen Flyer über unser Netzwerk und einen beleuchteten Stand mit Infos und unseren Tafeln mit unseren weißen Elefanten machen. Wir freuen uns, dass Tiziano vom Montagsdemoteam eingeladen wurde und eine Rede hält, und wir würden gerne anschließend mit ihm diskutieren.

Paris:

Am 1. Dezember lädt Reporterre (Umweltzeitung per Internet) zu seinem ersten Treffen der Widerstandsgruppen ein mit dem Titel „Der Sieg ist möglich!“ Widerstandsstrategien, Koordinierung der Gegner, Widerstand gegen das Wort der Mächtigen, mit Rednern zum dem Widerstand: Notre Dame des Landes, zum Triangle de Gonesse, zum Décathlon in Saint-Jean de Braye, zum Center Parcs in Roybon (Isère)

 

Baskenland
Baskenland, französische Seite

am Freitag, den 5. Dezember 2014 ab 20 Uhr im Hörsaal der TH Bayonne:
Öffentlicher Informations-Abend über den Stausee von Sivens und die aufgezwungenen unnützen Großprojekte (GPII). Eintritt frei. Vegetarisches Buffet, Teller 5 €
wie jedes Jahr organisiert von: Kollektiv der Vereine zur Verteidigung der Umwelt CADE, BIZI, örtliches Unterstützerkomitee für Notre-Dame-desLandes, ATTAC und Kollektiv Vigan Baskenland

Baskenland, spanische Seite:

Aufruf der Koordination gegen TGV-AHT Gelditu! Elkarlana:
Día contra los Grandes Proyectos Inútiles e Impuestos
In Durango, Süd-Baskenland findet am 7. Dezember um 17 Uhr eine Versammlung gegen die aufgezwungenen unnützen Großprojekte statt. Der Aufruf verbindet mehrere Bewegungen im Widerstand gegen zerstörerische Projekte: TGV, Fracking, Hochspannungsleitung… Die Versammlung findet in Durango in der Nähe von Bilbao statt, vor der stark besuchten jährlichen Messe baskischer Bücher und CDs.

No TunnelTAV Logo

NoTAV Florenz:

In Florenz findet am 28. November ein Treffen der wichtigsten Komitees der Stadt gegen die aufgezwungenen unnützen Großprojekte statt; die Arbeiter des Projektgeländes werden dabei sein, wir möchten mit ihnen Verbindung herstellen und unseren Kampf vereinheitlichen, das ist nicht leicht, aber wichtig.
Am 1. Dezember wollen wir eine Demonstration vor dem Sitz des Stadtrats im Palazzo Veccio machen.
Ich freue mich sehr am 8. Dezember in Stuttgart zu sein und an Eurem Event teilzunehmen. Diese internationalen Verbindungen sind sehr wichtig und wir müssen sie weiter ausdehnen.
Tiziano

 

 

Elefant-No-Tav

Susatal:

Am 5. Dezember organisiert PresidioEuropa einen Filmabend eines auf Arte ausgestrahlten Films,“L’urgence de ralentir“.
Zeitgleich findet in Bussoleno eine Veranstaltung statt zum Thema „Konflikt, öffentliche Ordnung, Rechtssprechung: der Fall TAV“.
Am 7. wird es einen Fackelumzug in Susa geben,
am 8. einen Spaziergang zur Baustelle,
am 12. organisiert PresidioEuropa einen Infoabend zum aktuellen Faktenstand.
Rund um den 17. Dezember, wenn das Urteil über die 4 des Terrorismus bezichtigten Inhaftierten gefällt wird, gibt es sicherlich jede Menge weitere Aktionen…
(Quelle: Netzwerk gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte, persönlicher Kontakt)

Sivens, Feuchtgebiet Testet: Staudamm - nein!

Sivens, Feuchtgebiet Testet:
Staudamm – nein!

Sivens:

Die europäische Kommission kündigte am 26.11. im Rahmen des Staudammprojekts von Sivens die Eröffung eines Straf-Prozesses gegen Frankreich an wegen Nichteinhaltung der europäischen Rahmengesetzgebung für Fragen des Wassers an. Sie erklärte, dass die französischen Behörden das Projekt begonnen haben „trotz der Beschädigung des ökologischen Zustands der Wassermassen, die dadurch entstehen können.“ Die Entscheidung der europäischen Kommission könnte letztendlich dazu führen, dass der Staudamm von Sivens nicht mehr gebaut werden kann.
Zugleich fordert das Kollektiv 1 Monat nach Rémi Fraisses Tod durch eine Polizeigranate auf dem Gelände, „die Verantwortlichkeiten und Fehler sowohl des menschlichen als auch des ökologischen Dramas“ fest zu machen.
(Quelle: http://www.collectif-testet.org, Kollektiv zum Schutz des Testet-Feuchtgebiets)

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HS2 London-Birmingham

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Wie in Stuttgart werden für HS2 so viel wie möglich Gelder ausgegeben, bevor überhaupt das Projekt vom Parlament völlig genehmigt ist. So sollen vollendete Tatsachen geschaffen werden. Es kann jeden Moment ein Angebot „Schlichtung“ auf den Widerstand zukommen. Aber die Aktivisten sagen: „Wir haben aus den Erfahrungen von NDDL, Susatal und Stuttgart gelernt: kein Vertrauen in eine so genannte „unabhängige“ Anhörung!
(Quelle: Netzwerk gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte, persönlicher Kontakt)

 

Elefant-Notre-Dame

Notre-Dame des Landes

Beim diesjährigen bestens vorbereieten Sommerfestival von Notre-Dame-des-Landes mit Musik, Theater, Vorträgen etc. spielte das Wetter nicht mit. Der Widerstand der Landbesetzer, der Vereinigung der betroffenen Dörfer mit den drei Pfeilern Aktion, Politik und Justiz geht trotzdem guten Mutes weiter.
Die Einspruchsverfahren gegen den Megaflughafen wegen Wasser- und Artenschutz werden für März-April 2015 erwartet. Während Premierminister Valls am 2. Dezember in Nantes erneut bekräftigt, , „dass die Entscheidung des Staates für die Realisierung des Flughafens unangetastet“ ist, denkt Staatspräsident Hollande über mehr Transparenz und „notfalls“ über lokale Volksabstimmungen nach. Nun fordert die Stadt Bouguenais in Nachbarschaft des bestehenden Flughafens von Nantes eine Untersuchung über dessen Erneuerung.

Nach provozierten Zusammenstößen Anfang November in Nantes zwischen Polizei und Demonstranten infolge des Todes von Rémi Fraisse durch eine Polizeigranate diskutieren die Organisatoren der ACIPA darüber, künftig einen „weißen Block“ auf Demonstrationen zu bilden, um den Familien weiterhin eine gefahrlose Beteiligung zu ermöglichen.

Notre-Dame des Landes ist zum französischen Zentrum des Widerstands gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte geworden, wie
– das atomare Endlager von Bure,
– den TGV Lyon-Turin mit dem Alpentunnel ins Susatal,
– den Staudamm von Sivens bei Toulouse usw.
– die 1000-Kühe-Fabrik bei Abbeville in Nordfrankreich,
– das Triangle de Gonesse als weiterer Satellitenstadt von Paris,
– den Center Parcs Roybon in einem Hochwaldgebiet in der Rhône-Alpes-Region,
– das Gas-Stromkraftwerk von Landivisiau in der Bretagne,
– den Kernfusions-Reaktor ITER in Cadarache in Südfrankreich, usw.
(Quelle: Netzwerk gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte, persönlicher Kontakt)

Ausgeco2hlt Hambacher Forst (Rheinland)

Braunkohleabbau Dort findet die Kampagne “Kein Baum fällt”– u.a. mit Baum-besetzungen – statt. Securities und Polizei gehen häufig gewalttätig gegen BesetzerInnen vor, versuchen ihre Versorgung mit Wasser und Nahrung zu verhindern, ihnen nachts durch Lärm und Licht das Schla-fen unmöglich zu machen.

 

Denfense Northern Forests in Istanbul

Istanbul ist gleich von drei gigantischen Großprojekten bedroht: Die dritte Bosporus-Brücke mit dazu gehöriger highway, der dritte Groß-flughafen, der grösster der Welt werden und eine ganze shoppingmall-Stadt beherbergen soll und der schiffbare Kanal zwischen Marmara-meer und Schwarzem Meer. Den drei Projekten fallen die letzten Wäl-der Istanbuls zum Opfer. Die Zerstörungen sind schon kurz nach dem
Projektbeginn (2013 Bosporus-Brücke, 2014 Großflughafen) gewaltig. Dabei sind die nördlichen Wälder um Istanbul für die 15 Millionen Ein-wohner und für die vom Klimawandel besonders bedrohte Metropole überlebensnotwendig.

 

Save Rosia Montana (Rumänien)

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mit Kampagnen aus Tschechien, Finnland und zahlreichen anderen Ländern im September eine Kampagne für ein europaweites Verbot von Bergbau Save Rosia Montana (Rumänien) gegen den Goldabbau mittels Zyanid. Vom 12. bis 16. August fand das neunte Fanfest (Kul-turfestival) mit etwa 7000 TeilnehmerInnen und in diesem Rahmen das dritte Rosia-Montana-Aktivisten-Sozialforum mit drei Plenen, über 30 Workshops und ReferentInnen aus 10 Ländern (u.a. aus Notre Dame des Landes) statt. Im Gefolge wurde gemeinsam mittels Zyanid (http://bancyanide.eu) begonnen.