Spendenaufruf aus Rosia Montana

 

Brief von unseren Freunden aus Rümänien:

 

Dear friends,
The initiative we want to develop is called Trai cu Rost (a Meaningful Living) and aims to bring again together the community, now when the mining project has no chance to start, and find together ways through which tourism can support the development of the area and ensure a clean and sustainable future for everybody. It’s the best moment to think about this, as the company backed out from all the court cases in Romania, the urbanistic plans through which the area was declared  monoindustrial were canceled in court and Rosia Montana was listed on the tentative list of UNESCO World Heritage.

After many months of preparation (community meetings, planning, filming) the crowdfunding campaign for the Trai cu Rost project is online (an integrated rural tourism project for Rosia Montana – Corna – Bucium area).

If you are pasionate about biking, trekking and other mountain related activities, if you want a good quality integrated tourism and a green future for the Apuseni Mountains, if you wish to support community initiatives and ideas, make a donation for Trai cu Rost!
We need your support in making the initiative known in your networks in order to get the funding for making the first steps on this road. Thank you!
You can also support us by sharing our campaign’s link on social networks and our message to your friends.

Follow the evolution of our initiative on our Facebook page https://www.facebook.com/TraiCuRost and website http://traicurost.ro

Thank you so much for your trust and support,
Trai cu Rost Team

https://igg.me/at/traicurost

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Rosia Montana kommt auf die rumänische UNESCO-Liste der Weltkulturerben

Rosia Montana kommt auf die rumänische UNESCO-Liste der Weltkulturerben

Folgende Mitteilung  zur aktuellen Situation um  Rosia Montana (Rumänien) erreichte uns soeben:

Dear friends of Rosia Montana,

We are a group of young people from Rosia Montana, Bucium and Corna, experienced in rural tourism and social and environmental campaigns. We are part of the resistance against the biggest gold mining project using cyanide ever proposed in Europe.

Now, Rosia Montana is on the UNESCO World Heritage tentative list and other activities beside mining are permitted. We think that now is the moment to initiate an integrated tourism project which proposes an alternative model of sustainable development for the Rosia Montana-Bucium-Corna area. This is Trai cu Rost (Meaningful Living).

You can find out more about our initiative following our Facebook page and our website.

To make the first steps in Trai cu Rost project, we will launch an Indiegogo crowdfunding campaign on 9th of May.

If you are pasionate about biking, trekking and other mountain related activities, if you want good quality integrated tourism and a green future for the Apuseni Mountains, if you wish to support initiatives and ideas coming from the community, make a donation for Trai cu Rost, starting from 9th of May 2016.

Until soon,
Trai cu Rost Team

Rundwege von Rosia Montana

Rundwege von Rosia Montana

Hierzu ein Artikel aus der Zeitung „Archipel“ des Europäischen Bürgerforums

http://www.civic-forum.org/de/artikel/rumänien-nicht-mit-gold-aufzuwiegen

auf der Welt- und Kulturerben-Vorschlagsliste zu stehen, bedeutet noch nicht die offizielle UNESCO- Anerkennung. Auch eine UNESCO-Anerkennung bedeutet noch nicht die Rettung vor Zerstörung

Eingang zum Stollen der Römerzeit

Eingang zum Stollen der Römerzeit

Trotzalledem ist dies ein Erfolg für die rumänische Kampagne „Save Rosia Montana“. Aufrichtigen Glückwunsch aus Stuttgart

Reaktionen aus Rosia Montana

 

http://www.rosiamontana.org/index-en.html

 

rosia-montana

The „Save Rosia Montana campaign“ asks all its friends and supporters
for solidarity against ISDS clauses and corruption. We stand united to
save Rosia Montana!”

Unter diesem link können Solidaritätsadressen an die Bewegung in Rosia Montana geschickt werden:

http://action.globaljustice.org.uk/ea-action/action?ea.client.id=1784&ea.campaign.id=41188&ea.tracking.id=twitter

Bergbaukonzern verklagt Rumänien auf Schadensersartz

in der Tageszeitung junge Welt vom 12.08.2015 erschien ein Artikel zum Gold- und Silbertageabbau:

„Bürgerbewegung verhinderte Erschließung von Europas größter Gold- und Silbermine. Bergbaufirma (Gabriel Ressources) fordert nun vor privatem Schiedsgericht (ISDS „Investor-state dispute settlement“) Schadensersatz.“

vollständiger Artikel unter:      http://www.jungewelt.de/2015/08-12/038.php

 

Gabriel Resources beruft sich auf ein altes Investitionsschutzabkommen zwischen Rumänien, Kanada und Großbritannien und einer 1999 erteilten Lizenz zur Erschließung von Europas größter Gold- und Silbermine. Die Bürgerbewegung in Rumänien hatte 2013 mit Hilfe von internationalen Protesten einen enormen Erfolg errungen (15. Sept. 2013 mit über 20.000 Menschen in Bukarest und in weiteren 50 Städten gingen mehrere Tausend Menschen auf die Straße). Im Mai 2014 stoppte das Parlament in Bukarest ein Gesetz, das dem kanadischen Bergbaukonzern den Gold- und Silberabbau erlaubt hätte. Die Schadensersatzklage beläuft sich auf 2,9 Milliarden Euro.

Die Bürgerbewegung in Rosia Montana war Veranstalter de 4. Forums gegen aufgezwungene, unnütze Großprojekte 2014. Mit einem Inkrafttreten von TTIP werden die vor  Schiedsgerichten Klagen auf Schadensersatz üblich  und  Gesellschaften und Staaten zu Opfern von Freibeutern werden.

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ROSIA MONTANA — Riesiger Erfolg in Rumänien: Parlament sagt NEIN zu Gabriel Resources – Gesetz !

http://ceicunoi.files.wordpress.com/2013/09/propuneri-pentru-protest-rosia-montana-in-urma-discutiilor-de-la-universitate-bucuresti-10-septembrie-2013-manifestatii-adunari-publice-impotriva-coruptiei-politicienilor-mafioti.jpg?w=660

Rosia Montana/Romania, 03.06.2014 – Der Gesetzentwurf zu Maßnahmen im Zusammenhang mit Gold-Silber-Erz Ausbeutung in Rosia Montana und zur Förderung und Erleichterung der Entwicklung von Bergbauaktivitäten in Rumänien, auch als „Sondergesetz“ bekannt, wurde heute durch Rumäniens Abgeordnetenhaus abgelehnt – mit 301 Stimmen „für“, 1 Stimme „gegen“ und 3 „Enthaltungen.“ Dies markiert die endgültige Ablehnung dieses Gesetzentwurfs, welcher von der Ponta Regierung initiiert und vergangenen September 2013 zur Debatte an das Parlament übergeben wurde. Gabriels jüngster Versuch, ihren Vorschlag zu realiiseren, ist wieder gescheitert.

Im vergangenen Herbst und Winter sind Zehntausende von Menschen in Rumänien und darüber hinaus täglich und wöchentlich auf die Straße gegangen; mit der Forderung an die Regierung, den Gesetzesentwurf zurück zu ziehen, die vier Initiatoren des Gesetzwentwurfes zu entlassen, einen Gesetzesentwurf einzubringen, der die Verwendung von Zyanid im Bergbau verbietet, und die Sperre für das Verfahren aufzuheben, durch das Rosia Montana ein UNESCO-Weltkulturerbe werden kann.

Wei Bürger ihre Abgeordneten besuchten, weil sie sorgfältig die betreffenden parlamentarischen Aktivitäten überwachten und friedlichen Aktionen durchführten, nahm die anfängliche Unterstützung für den Gesetzentwurf nach und nach ab. Wichtig war zudem, dass im November 2013 der Sonderausschuss des Parlaments, der den Gesetzesentwurf beurteilen sollte, dessen Ablehnung empfahl.

Gesetzesentwurf Pl-x 520/2013 war ein erster Versuch das Gesetz so zu ändern, dass das Unternehmen, das Rosia Montanas Bodenschätze ausbeuten will, in  illegitimer Weise begünstigt worden wäre. Durch einige der Massnahmen würde das Unternehmen von der Beschaffung der erforderlichen Genehmigungen befreit. Diese Ausnahmen entsprachen zahlreichen Verwaltungsakten der letzten 15 Jahre, die von rumänischen Gerichten annuliert wurden. Im Dezember 2013 versuchte die rumänische Regierung durch ein weiteren missbräuchlichen Gesetzesentwurf, das Bergbaurecht des Landes zugunsten der Bergbauindustrie zu ändern. Verfassungswidrige Enteignungsverfahren, die Verpflichtung für die Behörden Genehmigungen zu erteilen, Ausnahmen bei der Anwendung des Gesetzes über historische Denkmäler, Naturdenkmäler sowie des Europäischen Wasserstrukturplans, waren in dem Gesetzentwurf enthalten, der von der Zivilgesellschaft wiederholt angeprangert wurde. Dieser Gesetzesentwurf wurde am 10. Dezember 2013 durch das rumänische Abgeordnetenhaus abgelehnt. Dies zeigt wiederum, welche Macht die Zivilgesellschaft hat zu mobilisieren und schnell und effizient zu reagieren.

Die Strategie der multinationalen Bergbauunternehmen, das Gesetz zu ändern, ist gescheitert Allerdings erinnern verschiedenen Vertreter der Ponta-Regierung regelmäßig daran, dass ein neuer Rechtsrahmen notwendig ist, um Bergbau-Aktivitäten zu fördern. Neue Gesetzwesentwürfe zur Änderung des Bergbaurechts wurden kürzlich eingeleitet; diesmal Projekte wie die Certej Rovina oder Baia Mare. Obwohl die heutige Abstimmung  für die Rechtsstaatlichkeit und die Demokratie in Rumänien wichtig ist, ist das Recht der Gemeinden, ihren Weg der Entwicklung selbst zu bestimmen, noch lange nicht erreicht.

„Rosia Montana ist nicht vollständig gerettet durch die heutige Abstimmung, aber unser Widerstand ist viel näher am Ziel. Dies is so, weil freie Männer und Frauen mit Gewissen im vergangenen Herbst und Winter auf die Straße gingen. Die Zukunft dieses Landes gehört uns, und wir sind diejenigen, die in einer demokratischen und entscheidenden Weise beeinflussen können, wie Rumänien regiert werden soll. Die Save Rosia Montana Kampagne wird fortgeführt, wir werden weder einknicken noch müde werden, bis alle unsere Forderungen erfüllt sind. Wir wollen ein Verbot der Verwendung von Zyanid im Bergbau, wir wollen, dass Rosia Montana auf die vorläufige Liste der UNESCO-Stätten aufgenommen wird, und wir wollen in der Lage sein, Alternativen für eine nachhaltige Entwicklung in Rosia Montana umzusetzen. Für Rumäniens Gesellschaft würde dies den wahren Erfolg darstellen „, sagte Eugen David, Präsident der „Alburnus Maior“.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter alburnusmaior@ngo.ro

Vielen Dank an Simone für die Übersetzung!

 

Rede Katharine Ertls am 2.6.14 auf der Montagsdemo über das 4. Forum in Rosia Montana

4. Forum in Rosia Montana 9.5.14

4. Forum in Rosia Montana 9.5.14

Was haben Stuttgart und ein kleines idyllisches Bergdorf inmitten teils rundlichen teil wuchtigen Bergkuppen und verschlafenen Seitentälern in Rumänien gemeinsam?

Sie werden von schädlichen Großprojekten überrollt, eingefädelt von Konzernen und korrupten Politikern – und die Bewohner leiden: sie sind davon bedroht ihre Heimat, das soziale Umfeld zu verlieren, sie bluten für das Projekt ökologisch und finanziell. Dies alles im Zeichen der neoliberalen Entscheidung zugunsten der Umverteilung hin zu den Banken und Konzernen, und ermöglicht durch die undemokratischen strategischen Erschließungs- und Ausbeutungspläne der EU.

Das kleine Dorf in Rumänien heißt Rosia Montana, der kanadische Bergbaugroßkonzern heißt Gabriel Resources und will, um dort je 1,2 Gramm Gold aus je einer Tonne Gestein zu gewinnen, drei komplette Bergstöcke rund um das Dorf abtragen, die Dorfbewohner aus ihren Häusern und von ihren Erdschollen vertreiben und im Nachbartal einen Staudamm ziehen, um einen hochgiftigen 4 km langen Stausee mit Zyanid einzulassen. Zyanid, das für die Herauslaugerei des Goldes aus dem zerborstenen Gestein gebraucht wird, und das „natürlich“ nie, nie, nie in der Erde versickern kann sondern selbstverständlich ganz sicher im Staubecken bleiben wird. 140 mg Zyanid sind für einen Menschen tödlich, Tausende Tonnen sollen hier eingesetzt werden. Was, wenn sich Überschwemmungen und Erdbeben ereignen? Im ebenfalls rumänischen Baia Mare brach im Jahr 2000 ein Staudamm eines solchen Zyanidsees, und die zweitgrößte Umweltkatastrophe Europas wirkte sich bis Ungarn und Serbien aus.

Als sich 2013 ein junger Musiker aus der Bewegung Salvate Rosia Montana am 3. Forum in Stuttgart beteiligte, war das Entsetzen über das Projekt dort und die Solidarität aller Teilnehmer groß, die Bewegung um die Komponente Erdausbeutung reicher. Nach Rücksprache konnte das 4.Forum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte in Rosia Montana heuer vom 8. bis 11. Mai stattfinden. Die S21-Bewegung war mit rund 25 Teilnehmern die größte Gruppe auf dem Forum.

Was macht diese Foren so wertvoll? Erstens – das Verständnis füreinander, die Solidarität miteinander, die sich immer wieder ähnelnden Probleme wie Bekämpfung der Bewegungen durch Pseudovolksabstimmungen, Schlichtungen, gegnerische Pressekampagnen, Gewalt der Staatsmacht bei Demos, Besetzungen, Sitzblockaden, politisch geführte juristische Aburteilungen, Diffamierung und Kriminalisierung. Die Freundlichkeit unserer Gastgeber: junger Leute aus den Städten Cluj Napoca und Sibiu (Hermannstadt), von Eugene, dem Bauern, auf dessen Privatgrund das Forum stattfand, die großartige vegane Küche der jungen Leute, die noch bis zur letzten Sekunde an zwei neuen Schobern und dem Nachtlagerstockwerk über der Koch- und Esshütte gehämmert hatten. Sie haben uns alles gegeben was sie hatten, Zelte, Übersetzer, vier Klos, Freiluft-Duschen, Essgeschirr, einen Kühlschrank für das abendliche Bier.

Überhaupt, die jungen Leute: Von den rund 200 Teilnehmern, u.a. aus Frankreich, aus dem Susatal in Italien, aus Großbritannien, aus den Niederlanden, aus der Gezipark-Bewegung in der Türkei, aus Marokko, waren dies mal ausnehmend viele Junge dabei, zum Beispiel aus dem Hambacher Forst, die gegen ein Riesenrad-großes Kohlefördergerät immer wieder die Bäume dieses Waldes besetzen, den Kohle-Förderzug stoppten und damit die dort tätige RWE am Nerv trafen.

Die Kriminalisierung bekommen derzeit insbesondere vier junge Menschen in Italien zu spüren, die in vier verschiedenen Gefängnissen in Isolations-Haft sitzen, weil das Bahn-Projekt im Susatal mittlerweile zu einem Projekt von nationalem Interesse erklärt wurde. Sie werden behandelt wie Topterroristen – es gibt aus Rosia Montana eine Solidaritätserklärung für Sie.

Das 4. Forum stand im Zeichen des Austausches über die persönlichen Erfahrungen im Widerstand, über die Rolle der Parteien in den Bewegungen, über die erforderliche enorme Ausdauer und das Durchhaltevermögen, über Perspektiven, Erfolge und Misserfolge. Es wurde bewusst, dass in Großbritannien nunmehr 60 % der Landfläche für Fracking – und somit zur Grundwasserverseuchung – freigegeben wurden, und dass Landgrabbing, der Zugriff und Aufkauf der Konzerne auf das ehemals staatliche Land, unterstützt von der EU und den Parlamenten, massivst zugenommen hat.

In der Schlusserklärung des 4. Forums wurde die Solidarität zueinander, ebenso die damit verbundene Ablehnung der im Geheimen vorangetriebenen Abkommen TTIP und CETA zwischen EU und USA bzw. EU und Kanada erklärt und das Forum ganz klar als eine über die europäischen Grenzen mittlerweile hinausreichende Bewegung anerkannt, die ausdrücklich Fracking und Bergbau mit einschließt. Eine offizielle Plattform im Netz zur Information und Austausch der Bewegungen wird nun aufgebaut. Der Kampf gegen die aufgezwungenen Großprojekte kann letztlich nur durch die Solidarisierung aller gewonnen werden, weil dadurch jede einzelne Bewegung vor Ort gestärkt wird.

Meine wichtigste Erkenntnis: Viele Bewegungen wie auch unsere auch sitzen in einer Isolation des Wissens. Wir wissen extrem viel, aber wir kriegen‘s nicht an die Bevölkerung vermittelt. Weil wir das nicht bewerkstelligt kriegen sollen. Das ist durch diverse Maßnahmen – siehe hier in Stuttgart auch durch den Rahmenbefehl zu dieser Thematik – eingefädelt von den Projektbefürwortern, von Polizei, Staatsschutz und politischer Landesspitze gedeckt! Die Rumänen, die Franzosen und die Italiener wurden eine Massenbewegung und sie haben mir eine Idee aufgesteckt, wie wir die Isolation durchbrechen können und sollten, wenn wir Erfolg haben wollen – sie haben mir auch neuen Mut und Klarheit gebracht, hier weiter auf die Straße zu gehen, geradlinig, entschlossen, sichtbar und unbequem zu sein und noch so einiges mehr zu tun. Was haben die Rumänen gemacht, als eine Abstimmung des Parlaments über Rosia Montana anstand? Sie haben das Parlament besetzt. Derzeit ist das Projekt gestoppt, die Aktienkurse von Gabriel im Keller, 400 Arbeiter vor Ort mussten entlassen werden. Diese Projekte werden nie wegen des mangelndes Geldes gestoppt, sondern nur aus einem Grund: wenn sie politisch nicht mehr opportun, nicht mehr wohl angesehen sind. Darüber sollten wir alle als Bewegung gemeinsam sprechen und so bunt und vielfältig, so frech und kreativ, wie wir es in uns tragen und bisher bewiesen haben, dran bleiben. In diesem Sinne: Oben bleiben, dran bleiben, kreativ bleiben!

Erklärung des 4. Forums zur Solidarität mit Chiara, Claudio, Mattia und Niccolò

Solidaritätserklärung

Wir, Bewegungen und Vereine, die wir uns in Roşia Montană in Rumänien zum 4. Forum gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte versammelt haben, erklären uns solidarisch mit Chiara, Claudio, Mattia und Niccolò, die Opfer eines politisch-juristischen Angriffs sind, und wir verurteilen, dass unsere Bewegungen  mit der schwerwiegenden Beschuldigung Terrorismus kriminalisiert werden.

Diese repressive Maßnahme bedroht das demokratische Leben unserer Länder.

Freiheit für Chiara, Claudio, Mattia und Niccolò!

Die Erklärung wurde unterzeichnet von 27 Organisationen und Bewegungen aus 10 Ländern.