Demonstration in Straßburg am 8.9.18 14 Uhr gegen die Große West-Umgehung – Grand Contournement Ouest (GCO)

Übersetzung von 2 Flyern aus dem Französischen

Warnung an die Bevölkerung!

Trotz 7 negativer Gutachten der Untersuchungskommissionen, des Nationalrats für Naturschutz, der Umweltbehörde und anderer Experten, droht das Projekt mit Vollgas wieder aufgenommen zu werden.

Gewaltmaßnahme von Präfekt und Vinci

Gefahr des Baubeginns ab September!

                                                        

Lassen wir das nicht zu!

  • Die Verschmutzung wird schlimmer  –> Öffentliche Gesundheitsgefährdung!
  • Die Zahl der LWKs steigt  –> unnützes Projekt!
  • Die Staus werden nicht abgebaut –> unnützes Projekt!
  • Gewaltmaßnahme des Präfekten  –> Verweigerung von Demokratie!
  • Verlust von 350 ha Ackerboden –> Opferung der Landwirtschaft!

Angesichts des Klimawandels ist es unerlässlich, unsere Gewohnheiten zu ändern und gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu finden…

Für unsere Kinder und die zukünftigen Generationen: Widersetzen wir uns alle diesem überholten Projekt, das ganz Elsass gegen die Wand fährt!

Das Kollektiv GCO NON MERCI Führt den Kampf fort. Zusammen mit zahlreichen Mitbürgern haben wir bereits den ursprünglichen Baubeginn (vorgesehen für 2017) verschoben.

Aktiv gegen diese Autobahn!

Es ist noch nicht zu spät. Verhindern wir gemeinsam das unselige Schicksal, das Vinci für unser Land vorsieht. Fordern wir dass die Ökosteuer im Elsass endlich eingeführt wird.

Verstärkt das Kollektiv GCO NON MERCI in seinen nächsten Aktionen. Unsere Zukunft hängt von unserer Entschlossenheit ab, den Bau zu verhindern, den wir nicht hinnehmen können.

– 28. August Versammlung vor der Präfektur. Von 8.30 bis 12 Uhr befragt der Präfekt den Rat für Umwelt und gesundheitliche und technische Risiken (Coderst) als letzte Beratungsinstanz und kann dann für die Bauarbeiten die letzte Genehmigung erteilen.

– 31. August bis 2. September: Baumwachen in Kolbsheim

Samstag 8. September 14 Uhr:                                                  Großdemonstration in Straßburg ab Place de la République

Wenn der Staat beschließt, den Bau zu erzwingen, haben wir eine starke juristische Grundlage gegen das undemokratische Vorgehen und für den Stopp der GCO. Für das juristische Vorgehen bitten wir um finanzielle Unterstützung.                                        [https-//www.helloasso.com/associations/alsace-nature/collectes/gco-abri-anti-gco]

Mehr Infos unter http://www.gcononmerci.org

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GCO- Kennt ihr das Projekt wirklich?

Die GCO, was ist das?

Die große Westumgehung Straßburgs (auch GCO, COS oder A355) ist ein 24 km langes Maut-Autobahn Projekt zur westlichen Umgehung Straßburgs (über Kochersberg/Ried de la Bruche) von Vendenheim (nördlich) bis Innenheim (südlich). Betroffen sind 24 Gemeinden.

Wozu das Projekt?

Ursprünglich gab es zwei Gründe: die sehr starken wöchentlichen Staus auf der Straßburg-Autobahn A35 und die Luftverschmutzung durch die bestehende Straßenführung durch die Stadt hindurch. Sobald die große Westumfahrung fertig ist, ist ein ergänzendes Projekt vorgesehen zur Umwandlung der jetzigen Autobahn in „einen Stadtboulevard“ mit baulicher Erschließung entlang der Strecke, d.h. Kreuzungen, Ampeln, Häuser, Gebäude, Läden.

Wieso wir gegen die GCO sind.

Ja, es gibt Staus und Luftverschmutzung. Die Autobahn einfach zu verlegen scheint die passende Antwort zu sein – vorausgesetzt, die Leute, die heute in den Staus stehen, benutzen dann die Umgehungsstraße.

Der Nutzen des Projekts wird von Vereinen, Bürgern, Bauern und gewählten Abgeordneten in Frage gestellt.  Denn:

  • Im Gegensatz zur Ankündigung der Befürworter löst die GCO die Probleme von Staus in der Umgebung von Straßburg gar nicht.
  • Es wird eine MAUT erhoben, die GCO wird nur 5-10 % des Verkehrs der A35 aufnehmen (Bericht CEGDD), damit verbleiben auf der A35 noch etwa 150 000 Fahrzeuge pro Tag.
  • Der Verkehr auf der jetzigen Autobahn umfasst auch die Fahrzeuge, die nach Straßburg hinein- und von dort herauskommen, für diese Leute bringt die GCO gar nichts.
  • Die GCO wird die Lärmbelastung in der Stadtumgebung erhöhen, ohne sie auf der bisherigen Autobahn-Strecke in der Stadt zu vermindern.
  • Die Luftverschmutzung erhöht sich für die ganze Tiefebene des Elsass.
  • Die GCO zerteilt die grüne Lunge westlich von Straßburg und zerstört über 10 ha Wald in Vendenheim sowie ein besonderes Naturgebiet zwischen den Gemeinden Kolbsheim und Ernolsheim/Bruche.
  • Der GCO werden 300 ha Ackerland geopfert.
  • Betroffen sind auch bedrohte Arten und ihr Lebensraum: der große Elsass-Hamster und die grüne Kröte.

Wenn das Projekt heute entstünde, wäre es klar nicht im Interesse der Straßburger.

Wozu die GCO, wenn diese Umgehungsstraße das Problem von Staus und Luftverschmutzung gar nicht löst?

Durch den Bau der GCO würde das Projekt des Umbaus der Landstraße B9 durch den Bienwald (nördlich von Lauterburg) in eine Autobahn wiedererweckt, mit der Folge, dass das Elsass von Norden bis Süden täglich von Tausenden zusätzlicher LKWs überflutet würde (die den Umweg vermeiden und statt der deutschen LKW-Maut nur die 24 km GCO bezahlen).

Das GCO-Projekt nützt den Straßburgern nicht.

Die Maut-Autobahn Vincis ist Bestandteil einer europäischen Logik, die auf die umfassende Kontrolle der paneuropäischen Nord-Süd-Achse mit einer Zahlungszone beiderseits des Rheins abzielt: Straßburg auf der A35 (A355) und Offenburg auf der A5.

Werden wir aktiv! Noch ist es Zeit!

Der Konzessionär Vinci hat bisher noch nicht alle Genehmigungen, um die Bauarbeiten beginnen zu können, nur die Genehmigungen für vorbereitende Arbeiten.  Über seinen Antrag für die Bauarbeiten muss noch eine öffentliche Umfrage durchgeführt werden.

Wir können diese sinnlose Projekt noch STOPPEN!.

Wir verlangen ein Moratorium

  • Bevor landwirtschaftlicher Boden, Wälder und Parks geopfert werden und weitere irreversible Verschmutzung geschaffen wird, fordern wir, das Projekt auf den Prüfstand zu stellen und einen Aufschub, um alternative Lösungen zu prüfen.
  • Die Vorschläge des Kollektivs GCO NON MERCI sind nachzulesen in der Broschüre „10 Lösungen, um die Staus zu beenden“.

Siehe auch www.gcononmerci.org/moratoire

Kontakt: contact@gcononmerci.org

 

 

Glückwunsch an Prellbock Altona

      taz:      Gericht stoppt Bahnprojekt in Hamburg

                            Vorerst kein Altona 21..!

Hans Heydemann von den Ingenieuren22 hat es bei der 430. Montagdemo in seiner Rede erwähnt:

„Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat die Planungen zur Verlegung des

Fern- und Regionalbahnhofs Altona gestoppt.“ (Zitat aus dem Artikel der tageszeitung).

Herzlichen Glückwunsch von  AK Stuttgart 21 ueberall an Prellbock Altona

                                                        http://prellbock-altona.de/

Belttunnel: Lieber Straßen und Brücken sanieren als das zweifelhafte Milliardenprojekt bauen!

Der Widerstand gegen den Belttunnel bittet um Unterstützung:

„Liebe BELTRETTER, Unterstützer und Unterzeichner,

die Politik sollte erstmal die bereits bestehenden Straßen, Tunnel und Brücken in Schuss bringen, bevor sie mit dem zweifelhaften Milliarden-Projekt Belttunnel inklusive Hinterlandanbindung Milliarden in den Wind schießt. Dazu rufen wir BELTRETTER auf!

Denn: Allein von den etwa 39 500 Brücken der Autobahnen und Bundesstraßen soll laut Bundesregierung nur noch jede achte in gutem Zustand sein. Jede dritte müsste zeitnah saniert werden. Bei elf Prozent der Bauwerke bestehe umgehend Baubedarf, berichtet die DPA. Dies aber sind nur die Brücken. Hinzu kommen noch dringend zu sanierende Autobahnen, Straßen und Tunnel. Vor dem Hintergrund dieses erschreckend großen Sanierungsstaus appellieren wir, nicht auf die Erneuerung von Bestehendem zu verzichten, nur um in ein zweifelhaftes Milliarden-Projekt investieren zu können.

Unsere Sprecherin Karin Neumann: „Bundes- und Landesregierung sollten Straßen, Tunnel und Brücken instandhalten, die heute bereits erwiesenermaßen stark gebraucht und genutzt werden. Beim Belttunnel hingegen handelt es sich um reine Phantasterei, eine riskante Spekulation und ein politisches Selbstverwirklichungsprojekt. Er wird niemals so genutzt werden wie von der Tunnel-Lobby vorgerechnet. Und er wird niemals eine solche Wirkung entfalten wie von der Tunnel-Lobby vorgegaukelt.“

Florian Bumm, unser Sprecher, ergänzt: „Die Fehmarnsundbrücke haben wir unmittelbar vor unserer Tür. Und damit ein krasses Beispiel dafür, was passiert, wenn Pflege und Instandsetzung verschlampt und verpennt werden.“ Wir begründen unseren Appell übrigens nicht allein mit der fehlenden Wirtschaftlichkeit des geplanten Belttunnels, sondern auch mit den massiven Risiken für die Umwelt und insbesondere das wertvolle Ökosystem Ostsee.

Sie sehen das / Du siehst das auch so? Dann gleich an den Ministerpräsidenten und den Verkehrsminister von Schleswig-Holstein schreiben!

Herrn Ministerpräsident Daniel Günther
Staatskanzlei
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel
E-Mail: poststelle@stk.landsh.de

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Herrn Minister Dr. Bernd Buchholz
Düsternbrooker Weg 94
24105 Kiel
E-Mail: poststelle@wimi.landsh.de

Danke für Ihre/Deine Unterstützung!!!

Das BELTRETTER-Team“

Autobahn durch Naturschutzgebiet stoppen – GCO non merci


 

Anruf aus Straßburg heute 21.8.2018                                                      

Es gibt jetzt eine Baufreigabe für den 28. August.

Heisst Vinci kann ab 28.Aug. an 13 Stellen entlang der geplanten Route

mit Zerstörungsarbeiten beginnen.

GCO non merci wird einen Eilenatrag ans Gericht stellen.

GCO hofft aber auf ein starkes Zeichen ,

das vom Festival ausgeht und auf viele Menschen.

 

 

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