Bewahrt die Schlucht von Kresna / Bulgarien

Die Eu fördert die Zerstörung von Bulgariens artenreichstem Naturschutzgebiet. Es soll dem Bau einer Schnellstrasse zum Opfer fallen.

Auszüge aus einem Appell an die Eu.-Kommission:

„Bulgariens artenreichstes Naturschutzgebiet mit seinem wunderschönen Flusstal von Kresna soll in wenigen Wochen zur öffentlichen Ausschreibung freigegeben werden. Straßenbaufirmen werden dann ihre Gebote abgeben, um aus dem Tal eine transeuropäische Schnellstraße zu machen.  Schwere Baumaschinen und Asphalt werden den Lebensraum von Hunderten Arten zerstören, die es in ganz Europa nur noch selten gibt.

Bulgariens Regierung hält stur an diesen verheerenden Plänen fest, obwohl es für den Streckenverlauf eine Alternative gibt.  Obwohl bereits jetzt etliche Naturschutzgesetze der EU verletzt wurden, hat die EU-Kommission nur Auflagen formuliert. Die werden aber nicht erfüllt und bleiben ohne Wirkung.  Dabei ist die Kresna-Klamm ein Naturschutzgebiet, und es ist die Pflicht der EU-Kommission, diesen kostbaren Schatz zu bewahren.“

Hier zur Unterschriftenaktion:

https://act.wemove.eu/campaigns/bewahrt-kresna-gorge?utm_source=civimail-12040&utm_medium=email&utm_campaign=20180323_DE_kicker

Rodungsarbeiten in San Sebastian / Donostia

 

Folgender Brief erreichte uns:

„Bei uns sind die Betreiber des absurden U-Bahnprojekts offensichtlich bestrebt, den Zeitverzug von einem Jahr beim Baubeginn aufzuholen – obwohl es dann am Ende sicherlich doch wieder viel länger dauern wird. An zwei Stellen hier bei uns im Stadtteil haben sie zwei Berghänge abgeholzt und mit dem Aufbaggern und Betonieren begonnen. Das sind die zwei Stellen, von wo aus sie in den Untergrund vordringen wollen, um die Tunnel für die absurde 200 Millionen U-Bahn Schleife zu bauen.
Ich schick  mal ein Foto mit, auf dem der Verlauf und die ganze Absurdität des Projekts deutlich wird. (Die gestrichelte Linie ist der aktuelle Streckenverlauf vom „topo“ mit seinem Kopfbahnhof im Zentrum …) 
Gestern hatten wir eine Veranstaltung zusammen mit zwei anderen Initiativen (ein unsinniges Strassenbahnprojekt in Vitoria-Gasteiz, um 7 Minuten Fussweg bis zur Uni zu überbrücken und die Vernichtung von Grünflächen zum Parkplatzbau im Rahmen einer geplanten – dann aber doch nicht gebauten U-Bahnstation in Getxo-Bilbao), die vom gleichen Betreiber betroffen sind (Auftraggeber: Baskische Regierung).
…..
…. dank eurer Fotos von den Bauarbeiten in Stuttgart sowie eines Auszugs aus euren Schilderungen über die aktuellen Leiden einer Anwohnerin, die ich in die Präsentation mit eingebaut hatte, war dann für alle Anwesenden  klar, was uns erwartet, wenn wir es nicht schaffen, diese Absurdität zu stoppen.
Gegenwärtig läuft noch ein Gerichtsverfahren wegen eines fehlenden Umweltgutachtens, aber die Betreiber stört das nicht, und sie graben munter drauf los.
Gleichzeitig belügen sie die Bewohner und Bewohnerinnen in einem „Informations“ Büro am aktuellen Bahnhof von Euskotren (im Volksmund Topo) im Zentrum.
Letze Woche haben wir dort eine kleine Aktion mit Theater gemacht, wo wird dann
am Ende den Namen des Büros „TOPOgune“ (Topo-Platz) in GEZURgune (Lügenplatz) umbenannt haben. Wir hatten unseren Spass, obwohl das ausser den zufälligen Fahrgästen und Passanten wieder mal niemand mitgekriegt hat, da die Medien sowas totschweigen.
Trotzdem – wie Marcuse noch nach seinem Tod gesagt hat:

weitermachen

Der Druck auf die Gegner der GCO nimmt zu

Mit dem Titel:

GCO de Strasbourg : la pression s’accentue sur les opposants

berichtet „Reporterre – le quotidien de ecologie“

über den Widerstand gegen die Autobahnumfahrung Straßburg

und die ZAD (besetzte Zone) in Kolbsheim

siehe

https://reporterre.net/GCO-de-Strasbourg-la-pression-s-accentue-sur-les-opposants?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

 

Der Blog  GCO No merci

siehe:
https://gcononmerci.org/event/contre-le-deni-de-democratie-pour-un-avenir-sans-gco-2/?instance_id=687

berichtet, dass es bislang keine Genehmigung für den Bau der Umfahrung gibt, dass die Umweltverträglichkeitsprüfungen zuungunsten des Straßenprojekts ausfallen,  und eine Reihe von Klagen vor europäischen Gerichten gegen das Projekt vorliegen, die noch nicht entschieden sind.

Trotzdem müssen die Gegner des Projekts derzeit mit einem Baubeginn rechnen, die Baufirma Vinci ist mit Maschinen und Bauarbeitern vor Ort. In Kolbsheim stehen sich Bauarbeiter , geschützt von Polizei und Gegner gegenüber.

Die Gegner sehen den Rechtsstaat und die Demokratie verletzt und in Gefahr.

Sie versammeln sich jeden Mittwoch vor der Prefektur in Straßburg, „mit gewaltfreiem, pazifistischen, aber entschlossenen Geist“.

 

 

Gegner des Atomendlagers Bure (Frankreich) von Hilfsgarden der Armee gewaltsam gestoppt


Vergangene Woche wurden Bürgerbewegungen,  Gegner des Atom-Endlagers Bure,  von französischen Armeehilfstruppen gestoppt, als sie sich mit dem Staatssekretär des französischen Umweltministeriums treffen wollten – Das Treffen war mit dem Staatssekretär vereinbart.

wir erhielten Nachricht von:

  contact@lyonturin.eu;

Übersetzt von Stuttgart 21 überall

 

 

Offener Brief (der Bürgerbewegungen)

Herrn Sébastien Lecornu,

Staatssekretär des Staatsministers für die ökologische und solidarische Umorientierun

Herr Minister,

Am 20. Februar 2018 erfuhren wir von Ihrer zweitägigen Reise zum Standort Bure. Und am Mittwoch, den 21. Februar erfuhren wir zufällig über eine an Redaktionen und Medien gesandte Erklärung mit Planung, dass Sie sich diesen Freitag von 9 Uhr bis 10.30 Uhr in der Präfektur von Bar Le Duc mit Vereinen der Gegner und Abgeordneten treffen würden. Tatsächlich wurden einige Vereine kontaktiert, allerdings erst abends.

Wir haben uns bemüht, diese Anfrage positiv zu beantworten, obwohl die leichtfertige Art und Weise der Ankündigung eines zudem so spät vorbereiteten Treffens ohne Tagesordnung wenig Hoffnung machten.

An diesem Donnerstag, 22. Februar um 6 Uhr morgens standen die „Eulen von Bure“ ohne Vorwarnung 500 Mobilgarden (Hilfstruppen der französischen Armee) gegenüber, die kamen um sie aus ihren Behausungen im Bois Lejuc zu vertreiben. Auch in das Widerstandshaus von Bure brach die Polizei erneut gewaltsam ein.

Waren Sie informiert, dass Ihr Besuch von diesem brutalen, so wenig ruhmreichen, glaubwürdigen, ehrenhaften Einsatz begleitet wurde? Dass dieser Einsatz gefilmt wurde und seine Bilder in einer Dauerschleife durch die Medien gehen, was beweist, dass alles sehr gut vorbereitet war, und dass die Propaganda wichtiger ist als die Information…

Wer lenkt hier? Wer entscheidet was? Das Innenministerium zusammen mit dem oder aber gegen das Ministerium für die ökologische Umorientierung?

 Das Innenministerium hat klar Farbe gezeigt: Er setzt auf blinde Repression ohne Konzessionen im Namen des Rechtsstaats. Auch wenn es sich um die Stärkung einer Agentur zur Abwicklun“ radioaktiven Abfalls handelt, gegen deren Präsenz noch 4 Berufungsprozesse ausstehen. Auch wenn man bereits jetzt weiß, dass das Gigéo-Projekt ein technologisches, finanzielles und gesellschaftliches Desaster werden wird.

Dieser Minister wollte am Tag Eures Besuches die Zähne zeigen und seine totale Verachtung gegenüber allen Absprachen betonen. Diese ganz breit angelegte Kommunikationskampagne gefährdet die Meinungs- und Protest-Freiheit in diesem Land, und diese Lektion will der Staat verbreiten. Wollen Sie das auch?

Welche Position vertritt Nicolas Hulot als Minister für die ökologische und solidarische Umorientierung, als Mitglied dieser Regierung, als Mensch, dem an der Zukunft der Erde gelegen ist?

Es wird am morgigen Freitag kein Treffen geben, denn in dieser bedeutenden Akte Cigéo kann es entgegen der Ankündigung ja gar nicht um Absprachen oder um Wiederaufnahme des Dialogs gehen.

Ganz gleich, ob Sie für oder gegen diese Kommunikationskampagne zulasten einer gerechten, legitimen und seit drei Jahrzehnten unerschütterlichen Opposition sind, Sie haben nun davon auszugehen, dass der Staat ein unerhört brutales Signal gesetzt hat, das eines Rechtsstaats nicht würdig ist und das Gegenteil rechtsstaatlichen Handelns ankündigt.

Die Vertreter einer gerechten Sache zu vertreiben ist ein sehr schwerwiegender Akt, aber wir versichern Ihnen, dass er den Protest nicht auslöschen kann.

Wir hoffen, dass Sie rechtzeitig die ganze Bedeutung der Lage erfassen werden.

 

den 22. Februar 2018

 

Die Vereine der gegnerischen BürgerInnen und Abgeordneten: Burestop55, Bure Zone Libre, Cedra52, Eodra, Habitants vigilants de Gondrecourt-le-Château, MNE, Mirabel LNE,
et les Hiboux de Bure