Brief aus Florenz

Hier Auszüge:

In Florenz und Umgebung geht es  inzwischen um ….

gleich drei geplante unnütze, aufgezwungene Grossprojekte:

  • die geplante Piste des Flughafens Florenz –
  • die Müllverbrennungsanlage und
  • den Tunnel TAV.

Wir hatten am 2. Dezember in Florenz eine grosse Demonstration.

Dabei haben wir alle drei Projekte dem Bürgermeister von Florenz,Dario Nardella, „zu Weihnachten zurückgeschickt“, d.h. vor dem Palazzo abgelegt.

Abschliessend schreibt Judith von der Bewegung aus Florenz:

Ich persönlich bin der Meinung, dass es mehr denn je wichtig ist, uns zusammenzutun und mit vereinten Kräften der Herausforderung  gegen die unnützen Megaprojekte zu stellen.

In diesem Sinne,

un grande Saluto da Firenze an alle in Stuttgart, von uns in Florenz

und speziell im Namen von den Freunden No Tunnel TAV Firenze.

Grüße aus Stuttgart an das Internationale Forum


8. Internationaler Tag der Protestbewegungen gegen
unnütze und aufgezwungene Großprojekte
Das Forum Europa der Protestbewegungen gegen unnütze, aufgezwungene,
zerstörerische Großprojekte hat vor Jahren schon den 8. Dezember zum Tag gegen
Großprojekte ausgerufen. Die angeschlossenen Protestbewegungen sind aufgerufen um
dieses Datum herum besondere, im internationalen Zusammenhang verbindende
Aktionen zu gestalten.
Wie in den letzten Jahren beteiligt sich daran der „AK S21 ist überall“
Von Stuttgart aus grüssen wir
das INTERNATIONALE FORUM der Protestbewegungen,
ZAD aus Notre Dames des Landes,
NO TAV Florenz,
NO TAV Susatal,
Stop Metro Ari San Sebastian,
GCO NO Strasbourg,
NO TAV Baskenland,
TELT Lyon-Turin,
NO GRANDI NAVI Venedig,
Stop HS2 Großritannien
STOPPEN wir gemeinsam die Zerstörung von Natur und Umwelt, unserer
Lebenswelt, unserer Städte und Kulturgüter.
STOPPEN wir gemeisam die Verschleuderung öffentlicher Gelder für
klimaschädliche Projekte.
STOPPEN wir gemeinsam den Verlust von Ackerboden und die Zerstörung der
Biodiversität.
KÄMPFEN wir gemeinsam für eine der Allgemeinheit und nicht den Profiten
dienende Politik.
11. Dezember 2017 / 18.00 Uhr / kleiner Schlossplatz Stuttgart
„Feurig für das Leben“
Mitteilung von der Bewegung gegen das Autobahn-Projekt bei Straßburg
Der 8. Dezember ist der Tag gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte (französisch
abgekürzt GPII). Wir nutzen die Gelegenheit, um an die weltweite Dimension zu
erinnern, in die sich unser Kampf gegen die GCO (Große Westumfahrung von
Straßburg) einreiht.
Die lokalen Probleme mit bedeutendem Einfluss auf die Umwelt, wie die
Verschlechterung der Luftqualität, sowie die Verweigerung von demokratischen
Entscheidungen in Verbindung mit dem Projekt GCO sind in ihrer Art nicht einzigartig.
Sie sind das Ergebnis eines ultraliberalen Systems, das auf Wachstum und auf finanzielle
Ergebnisse setzt. Indem sie lieber auf diese Werte als auf Langzeit-Überlegungen oder
auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger bauen, schaffen
die politischen, wirtschaftlichen und industriellen Führungsspitzen in der ganzen Welt
irrsinnige Projekte, die von den Bewohnern der Umgebung abgelehnt werden.
Gegen die GCO Widerstand zu leisten, das bedeutet zugleich gegen dieses
Gesellschaftssystem zu kämpfen, das sie hervorgebracht hat, zusammen mit den
Menschen in ganz Frankreich, in Europa und in der Welt, die im Widerstand gegen ihre
eigenen „GCOs“ stehen.
Die ZAD du Moulin (zad=zone à défendre, das zu verteidigende Gebiet) ist wie alle
 anderen ZAD ein hervorstechender Ausdruck der Kämpfe für dasselbe Ziel. Siege wie
der vom 20. September 2017 in Kolbsheim (wo die Abholzung erfolgreich gestoppt
wurde) stärken den Widerstand und schwächen die Träger der unnützen Großprojekte.
Wir denken insbesondere an den Widerstand in unserer Nähe wie den von Cigéo gegen
das atomare Endlager in Bure, gegen die Waldzerstörung (wegen der Braunkohle) in
Hambach in Deutschland oder gegen den unterirdischen Tiefbahnhof in Stuttgart, aber
auch an weiter entfernte symbolträchtige Kämpfe wie gegen den Flughafen von Notre-
Dame-des-Landes, an die Goldminen in Rumänien oder Guyana, an die Lyon-Turin-
TGV-Strecke und an alle anderen, die für die Zukunft gegen solche Projekte aufstehen.
Darum rufen wir Euch auf, entlarven wir gemeinsam, wie diese unsere Welt zerstören,
hier bei uns geht es vor allem um die GCO. Am Freitag, den 8. Dezember 2017 ab 18
Uhr auf dem Gelände der ZAD du Moulin in Kolbsheim.
Wir kämpfen nicht allein, und unsere Freundinnen und Freunde zählen auf uns.
Hier und anderswo: Bauen wir zusammen eine Welt, die mehr von den Bürgern und für
die Bürger da ist.
Bewohner der ZAD du Moulin von Kolbsheim und freie Elektronen
Mitteilung aus der Bewegung gegen das Flughafen-Projekt Notre-Dame-des-
Landes / Frankreich
In einigen Gegenden Asiens wurde ein weißer Elefant, ein Albino, als heilig betrachtet
und durfte daher nicht arbeiten. Sein Unterhalt war teuer; einen weißen Elefant als
Geschenk zu erhalten konnte daher den Ruin bedeuten.
Zahlreich sind sie, die weißen Elefanten unserer Epoche… zu nichts nütze und führen in
den Ruin. Ob Autobahn, Einkaufszentrum, Hochgeschwindigkeitslinie oder Flughafen –
ein Großprojekt, für das es keinen realen Bedarf gibt, ist ein schlechtes Projekt.
Und es gibt ihrer so viele, dass man einen besonderen Tag für sie schaffen muss.
STOPPEN wir gemeinsam den Verlust von Ackerboden, die Zerstörung der
Biodiversität, die Verschleuderung öffentlicher Gelder und die klimaschädlichen
Projekte!
Schließt Euch an am Tag gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte:
Samstag 9.
Dezember 15 Uhr auf der Esplanade des machines de l’île.
Gruppe GPII der Koordinierung des Widerstands gegen das Flughafenprojekt von Notre
Dame des Landes.

 

 

 

 

 

Hamburgs Stuttgart 21 – Bahnhofsverlegung Altona

Zu Gast bei  der  396.Montagsdemo :

Michael Jung, Sprecher der Bürgerbewegung Prellbock-Altona ( siehe youtube – video ab 40)

Michael Jung:

„Die Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg planen, den – inmitten eines lebendigen Stadtteils mit mehr als 250.000 Einwohnern im Schnittpunkt zweier belebter Fußgängerzonen gelegenen – Kopfbahnhof stillzulegen und ihn knapp zwei km nördlich in eine Einöde von Gewerbegebieten, Friedhöfen und Kleingartenanlagen zu verlagern.“ …..Rede in ganzer Länge nachzulesen bei

http://www.bei-abriss-aufstand.de

 

Beeindruckend seine Analyse der Hintergründe des Projekts und die Vorgehensweise der  Betreiber und der ihnen dienenden Politik und der Medien.

Deutliche Paralellen zu Stuttgart 21 sind überall zu entdecken, um hier nur einzelne zu nennen:

  •  Hamburg Altona ist ein Immobilienprojekt
  • Die Investoren teilweise dieselben, allen voran ECE,
  • Von Betreibern und Politik wird getrickst, gelogen, geheim gehalten
  • die Vorgehensweise der Betreiber ist immer gleich. In Hamburg zunächst: Falsche Behauptungen zum Nutzen des Projekts, Verschweigen durch die riegungsfreundlichen Medien,  Mißachtung der Argumente der Kritiker
  • die Interessen der Allgemeinheit werden in einem unvorstellbaren Ausmass ausser Acht gelassen
  • das Allgmeinwohl spielt keine Rolle, ausschliesslich die Profititeressen der beteiligten Betreiber

Die sich gleichende Vorgehensweise der Betreiber macht sie aber auch vorhersehbar. Wir können einschätzen, welche Schritte folgen werden. Wir bleiben in Verbindung.

Mittendrin bleiben  – Oben bleiben