Soziale, ökologische und ökonomische Hochschulstudie in Spanien: TGV durch das Baskenland nicht sinnvoll

Interdisziplinäre Analyse von spanischen Hochschulen:

Transdisziplinäre Forschung über das Hochgeschwindigkeitsmodell: Das Projekt der neuen Eisenbahnlinie durch das Baskenland.

Zusammenfassung

Nach 10 Jahren Arbeiten am Projekt und nach mehr als 20 Jahren seit seinem Entwurf scheint das Projekt des Hochgeschwindigkeitszuges durch das Baskenland, allgemein bekannt als „Y vasca“, sich nur langsam zu bewegen, belastet durch einen knappen Haushalt und die wachsenden Zweifel über seinen sozialen Nutzen. Diese Arbeit zeigt aus transdisziplinärer Perspektive, dass die Argumente, die die Konstruktion dieser Infrastruktur (soziale Rentabilität, Rechtlichkeit, Nachhaltigkeit und Modernität) rechtfertigen, im Lichte der bestehenden internationalen empirischen Nachweise unhaltbar sind.

Weitergehend sollen für eine offene Debatte um den sozialen Nutzen des größten Investitionsprojektes der autonomen Region des Baskenlandes, das letztendlich ca. 10 Milliarden Euros kosten wird, Argumente zur Beurteilung vorgestellt werden. Die Arbeit stellt zudem Analyse-Elemente vor, die über die baskische Realität hinaus weisen und die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Modells der Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien und in Europa hinterfragen.

lan_koadernoa_71Der Text auf Spanisch und das Inhaltsverzeichnis dieser Arbeit, die in der Ausgabe 71 der Cuadernos de Hegoa auf Spanisch erschienen ist, befinden sich auf der Internetseite http://publ.hegoa.efaber.net/publications/355.

 

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