Standing Rock gegen die North Dakota Access Pipeline

 

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Solidaritätserklärung aus Stuttgart

„Liebe Wasserschützer in Standing Rock,

Als AktivistInnen gegen ein unnützes, zerstörerisches und aufgezwungenes Großprojekt in Stuttgart, Deutschland („Stuttgart 21“) haben wir großen Respekt für Euren Widerstand. In unserem Protest und Widerstand gegen Stuttgart 21 haben wir mit verschiedenen Bewegungen gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte ein Netzwerk geknüpft (gegen Hochgeschwindigkeitstrassen im Susatal in Italien und im Baskenland, gegen einen Flughafenbau in Notre Dame des Landes in Frankreich, gegen Goldbergbau in Rosia Montana in Rumänien, gegen einen Tunnelbau unter der Ostsee und andere). Wir haben dabei festgestellt, dass Politiker und Konzerne überall die gleichen Tricks und Lügen verwenden, um solche Projekte durchzudrücken, dass sie zu brutalen Polizeieinsätzen und gerichtlicher Verfolgung im Interesse einer kleinen Minderheit greifen. In Stuttgart haben wir z.B. eine brutale Räumung mit Wasserwerfern und Hunderten Verletzten am 30. September 2010 erlebt. Wir haben aber auch erfahren, dass uns die Solidarität mehr Kraft und Durchhaltevermögen gibt und dass Regierungen und Konzerne auch zum Rückzug gezwungen werden können, wie in Rosia Montana in Rumänien. Daher verfolgen wir euren Kampf zum Schutz eures Gebiets und gegen die drohende Trinkwasserverseuchung mit großem Interesse und wollen dazu beitragen, ihn im Widerstand gegen Stuttgart 21 und darüber hinaus bekannter zu machen.

Die Parkschützer aus Stuttgart wünschen den Wasserschützern von Standing Rock Kraft, Durchhaltevermögen und einen erfolgreichen Kampf im Interesse der Menschen und der Umwelt.

Arbeitskreis ,Stuttgart 21 ist überall‘ Mitglied des Forennetzwerks gegen aufgezwungene unnütze Großprojekte“

siehe dazu auch Artikel in der Tageszeitung

junge Welt:   „wir verhandeln nicht“

http://www.jungewelt.de/2016/11-23/052.php

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