Erdbeben in Italien: innovative Lösung gefordert.

Brief vom 29.8. 16 des Presidio Europa, NoTAV Lyon-Turin, an die EU-Parlamentarier:

In dem stark von Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutschen betroffenen Land Italien sind wir konfrontiert mit der zwingenden Notwendigkeit Gebiet und Gebäude zu sichern, und denken, die Europäische Union muss zur Kenntnis nehmen, dass Erdbeben ein Umweltproblem sind, das für Italien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien  Priorität hat.

Foto: Alessandra Tarantino

Foto: Alessandra Tarantino

Den Temperaturanstieg auf globaler Ebene zu stoppen hat international besondere Dringlichkeit, und für Italien (und andere oben aufgeführte Mitgliedstaaten) ist es auch dringlich daran zu arbeiten, wie man Erdbeben überlebt.

Die Europäische Union könnte eine unmittelbare Antwort auf diesen Notfall geben, indem sie die Richtlinie EU-MFR 2014-2020 in diesem Sinne ändert. Dies ist möglich mittels des „mittleren Zeitüberprüfungs“-Verfahrens, das gegenwärtig von der Europäischen Kommission und dem Parlament durchgeführt wird und dessen erste Phase bis 31.12.2016 abgeschlossen sein sollte.

Für Italien sollten folgende Änderungen stattfinden:
– sofortige „Aussetzung“ des Lyon-Turin-Projekts durch die EU, und darauffolgend der Stopp. (der  Anhang der CEF-Verordnung wird gelöscht),
– In den kommenden Wochen Transfer der Mittel von 813.781.900 €, die diesem Projekt bereits zugeordnet wurden (https://ec.europa.eu/inea/sites/inea/files/fiche_2014-eu-tm-0401-m_final.pdf)für Projekte wie die sofortige Sicherung von Gebäuden in den italienischen Erdbebengebieten.

Bürger und Experten drängen: Wir laden Sie ein, über diese Vorschläge nachzudenken und eigene politische Initiativen zu ergreifen.

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