Chalkidiki in Gefahr zerstört zu werden

 

Seit 2012 entsteht auf der griechischen HalbinselChalkidiki als gigantischer Tagebau eine riesigeGoldmine.Betreiber des Projekts ist Hellas Gold,eine Tochtergesellschaft des kanadischenMinenkonzerns Eldorado Gold,der 2011 für 11 Mio. Euro die Schürfrechte erworben hat.Der Deal zwischen dem Konzern, demBaumogul Georgis Bobolas und dem ehemaligenStaatssekretär und heutigen Oberbürgermeister derGemeinde Christos Pachtas (PASOK) steht unterKorruptionsverdacht.
Mit dem Beginn des Goldabbaus werden eineweiträumige Zerstörung der Landschaft und der Wälder, sowie eine Vergiftung des Wassers und der Luft einhergehen. Aus anderen Ländern, wieRumänien und Ghana, sind die Gefahren vonUmweltkatastrophen durch quecksilberdurchtränkte Abwässerbekannt. Dammbrüche der Abwasserbeckenwurden billigend in Kauf genommen.
Der Widerstand gegen den Goldabbau vor Ort hatsich breit entwickelt und wurde bald mit Repression überzogen.Hunderte von Menschen sind wegen Terrorismus angeklagt, mehrere AktivistInnen waren monatelang in Haft. Die bisherigen Prozesse kosteten den TagebaugegnerInnenenorme Geldsummen.
Anfang Sept. fand in Köln, eine Info-Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung gemeinsam mit dem Griechenland Solidarität Komitee Köln statt.

Links zum Thema unter: http://gskk.eu/wp-content/uploads/2014/08/sos.pdf

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