Ergänzung zum Beitrag – Menschenkette gegen Braunkohleabbau in der Lausitz am 23.8.2014

 

Weitreichende Auswirkungen für Natur und Umwelt durch das Grossprojekt Braunkohleabbau in der Lausitz

Die Stuttgarter Projektrgegener – Ingenieure 22 – befürchten ähnliche Umweltschäden durch die Infiltration von Grundwasser aus dem GWM und den nicht rostfreien Rohrleitungen.

Hans Heydemann hatte auf der 231.ten Montagsdemo von eine Verrostung der Flüsse berichtet (Eisenhydroxid). Hans verwies auf einen Filmbeitrag bei Sat3 aus dem Lausitzer-Kohletageabbau-Gebiet nahe der Spree, Süd-Brandenburg-Ostsachsen.

Schadstoffe aus dem Tagebau belasten Flüsse

http://http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=37727

 

Menschenkette

eine Menschenkette zu einem anderen,  nicht minder zerstörerische Grossprojekt !  Wie im Hambacher Forst – westlich von Köln –  so auch in der Lausitz bestimmen die grossen Energieversorger (hier Vattenfall)  über Landraub, Vertreibung der Einwohner, grossflächige Zerstörung und den Einsatz einer überholten und schädlichen Energiegewinnungsart. Eine Rolle rückwärts, weg von der Energiewende.

Das vollständige Infoblatt der aufrufenden Umweltverbände, sowie eine Unterschriftenaktion zur Erreichung einer Pedition , siehe unter:

http://www.humanchain.org/

 

 

Auch Du kannst dabei helfen, vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen, den Kommunalwahlen in Polen sowie der Reichstagswahl in Schweden ein kraftvolles Zeichen gegen die Braunkohle zu setzen:
Sei dabei, wenn am 23. August 2014 tausende Menschen zwei von der Abbaggerung bedrohte Orte – Kerkwitz in Deutschland und Grabice in Polen – mit einer grenzüberschreitenden Menschenkette verbinden

Klima retten – Menschen helfen

Die Zukunft unserer Energieversorgung und die Frage, ob wir den Klimawandel aufhalten können, entscheiden sich in der Lausitz.
Dort, in der deutschpolnischen Grenzregion zwischen Berlin und Dresden, in der Mitte Europas – aber abseits einer breiten Öffentlichkeit – nimmt eine der größten Umweltkatastrophen der Staatengemeinschaft ungebremst ihren Lauf. Kohlekonzerne, wie Vattenfall und die polnische PGE, wollen mithilfe der Landespolitik in der Lausitz auch in Zukunft Milliarden Tonnen schmutzige Braunkohle abbaggern und in ihren Kohlekraftwerken verbrennen. Passiert das, werden Deutschland, Polen und Europa ihre Klimaziele nie erreichen. Weitere Dörfer werden abgebaggert und Tausende Menschen, unter ihnen auch viele Sorben und Wenden, werden ihre Heimat verlieren. Über viele Jahrzehnte werden weitere Landstriche in Deutschland und Polen unbewohnbar, Flüsse und Seen versauern und verockern. Wir brauchen noch mehr Mutige, die diese Katastrophe verhindern helfe

Energiewende statt Braunkohle

Im Boden unter den Dörfern der deutsch-polnischen Lausitz lagern Milliarden Tonnen Braunkohle. Seit Jahrzehnten fräsen sich gigantische Schaufelräder durch das Land, um diese Kohle abzubaggern – und Felder und Wälder, Häuser und Kirchen, Kindergärten und Friedhöfe gleich mit. Zu lange wurden die katastrophalen Folgen des Braunkohlentagebaus für Mensch und Natur hingenommen.
Doch die Zeit der Braunkohle ist vorbei: Solar- und Windstrom ersetzt von Monat zu Monat mehr Kohle und Atomstrom. Deshalb wächst der Widerstand gegen Kohle in Deutschland, Polen und anderswo.
Immer mehr Menschen begreifen: Braunkohle zerstört unsere Zukunft. Jeder neue Tagebau ist ein Angriff auf die Energiewende. Ohne Kohleausstieg kein Klimaschutz. Deshalb stellen wir uns den Plänen der Landesregierungen und Kohlekonzerne in den Weg!

 

 

 

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