Notre resistance defend la Planete – salviamo il pianeta – La resistenza continua

Am 15.06.2019 um 23:00 schrieb INFO PresidioEuropa No TAV:

( Übersetzung AK Stuttgart 21 überall)

Unser Widerstand zur Verteidigung der Erde – Stoppen wir die Lyon-Turin-Eisenbahnstrecke !

In Frankreich und in Italien „gibt es keine befreundeten Regierungen“

Der Widerstand geht weiter

 

Als Antwort auf den Versuch die Ergebnisse der Europawahlen zu benutzen, um die Opposition gegen die Lyon-Turin-Strecke als geschwächt darzustellen, erinnert die Koordinierung der NoTAV-Komitees daran, dass sie keine Freundschaften mit Regierungen oder Parteien unterhält.

Der wesentliche Hebel der NoTAV-Bewegung, um das Projekt zu stoppen, war immer der Einsatz der Bevölkerung und die praktische Durchführung des Widerstands. Dieser Einsatz ergab sich, weil den Menschen bewusst wurde, dass eine Reaktion aufgebaut werden muss, weil wir eine finanzielle und ökologische Katastrophe für die Umwelt nicht hinnehmen werden.

Die Koordinierung der Komitees hat wiederholt betont; Der Klimawandel macht es erforderlich, dass alle Entscheidungsträger umgehend Maßnahmen ergreifen, um die Höhe des CO2-Gehalt zu reduzieren. Daher ist es notwendig, das Lyon-Turin-Projekt zu stoppen.

Dass in 20-30 Jahren mit der Inbetriebnahme eines unnützen Mega-Eisenbahntunnels Verbesserungen zu erwarten wären hat sich mit dem Eingeständnis falscher Vorhersagen über das Verkehrsaufkommen zur Unterstützung des Projekts durch die Projektträger als illusorisch erwiesen.

Jede Regierung hat die Pflicht, die Volksopposition und ihre entscheidenden Argumente zur Verteidigung der Erde und der ökonomischen Ressourcen unseres Landes und Europas anzuhören. Nur eine demokratische, partizipative, verantwortliche Politik kann für das Land eine Zukunft im Wohlstand schaffen.

Wir erinnern daran, dass die geltende europäische Verordnung des Wirtschafts- und Finanzausschusses (vgl. Artikel 17 – Recht Italiens, das Lyon-Turin-Projekt aufzugeben) die Mitgliedsländer nicht verpflichtet, ein Projekt durchzuführen, selbst wenn es wie im Falle der Lyon-Turin-Strecke bereits teilweise durch die EU finanziert ist.

Zwei Mitglieder der französischen Vereinigung « Vivre et Agir en Maurienne » (Leben und Handeln im Maurienne-Gebirge), André Duplan und Philippe Delhomme (stellvertretender Bürgermeister von Villarodin Bourget), haben sich an den Arbeiten beteiligt, ihren Stand in Frankreich dargestellt, wobei die Geognostik von TELT zu 50 % durch Italien und die SNCF Réseau finanziert wird. Die Baustelle der Maddalena in Italien ruht, nachdem der geognostische Tunnel bereits fertiggestellt ist.

Sie betonten, dass die Arbeiten an der 4 km langen abfallenden Strecke unterhalb der Gemeinde von Villarodin Bourget im Jahr 2007 zum Verlust der Quellen und damit zu schweren Problemen für die lokale Landwirtschaft und das Leben der Bewohner geführt haben. Der Tunnelbau wird noch größere Schäden für die Grundwasserspeicher verursachen.

Etwa 20 Häuser und Industriebauten wurden bereits zerstört und damit ca. 50 Langzeitarbeitsplätze aufgegeben, wogegen die 400 Zeitarbeiter, die gegenwärtig am Tunnelbau arbeiten, bald wieder zu Hause sitzen werden.

Vier Hektar Wald wurden abgeholzt, weil die Zone für den Abraum gebraucht werden soll, der schon an verschiedenen anderen Stellen des Tals abgelagert wurde, und weitere Arbeiten, die die Landschaft und wichtige historische Orte verunstalten, sind vorgesehen.

Die französische Regierung hat eingeräumt, dass die bestehende Linie von Dijon nach Modane ausreichend ist und dass sich durch die Modernisierung der Warentransport nach Italien auf 15 Millionen Tonnen pro Jahr belaufen kann, das ist derselbe Warenverkehr wie vor 20 Jahren (!), daher hat sie alle Arbeiten an der Strecke zwischen Lyon, Chambéry und Modane auf die Zeit nach 2038 verschoben. Wir müssen also jetzt von der Turin-Dijon- und nicht mehr von der Turin-Lyon-Strecke sprechen!

Es wurde daran erinnert, dass die italienische Regierung TELT erlaubt hat, die erste Phase der „Stellenausschreibungen für den Bau des Basistunnels einzuleiten“, d.h. die Auswahl der Unternehmen zu treffen.

Diese Etappe ist mit einer Interessensbekundung von über 100 Unternehmen bereits beendet, die nun erwarten, dass TELT am 28. August entscheidet welche Unternehmen die technischen Kompetenzen und die notwendige Erfahrung zur Bohrung des Basistunnels haben.

In der gegenwärtig unsicheren und zweideutigen Situation der italienischen Regierung bezüglich der Lyon-Turin-Strecke könnte die Vergabe der Arbeiten, die streng in der Hand des Betreibers TELT ist, automatisch fortlaufen und nicht mehr gestoppt werden, was wahrscheinlich bereits in diesem Stadium der Vor-Auslese der Unternehmen zerstörerische wirtschaftliche Konsequenzen hätte.

Marco Ponti hat mehrfach betont, dass die Kosten-Nutzen-Analyse für die Turin-Lyon-Strecke negativ bleibt, selbst wenn die EU sie zu 100 % und nicht rückzahlbar finanzieren würde.

Ist den Regierungen bewusst, dass zum Einleiten der Arbeiten für den Basistunnel die (im Artikel 16 des Rom-Abkommens von 2012 aufgeführte) Voraussetzung eingehalten werden muss, die die Verfügbarkeit aller Gelder auf italienischer und französischer Seite für die 57 km Tunnelbau vorschreibt?

Die Europakommission hat kürzlich vorgeschlagen, von 2021 an 55 % des Tunnelbaus zu finanzieren. Dies ist eine Anstiftung zur Durchführung des Projekts trotz der Schwierigkeiten Frankreichs, das keinen Fonds bereitgestellt hat, und Italiens, das enorme Schulden auf sein BIP hat. Wir hoffen, das neu gewählte Europaparlament kann bei der Haushaltsabstimmung 2021-2027 diesen Vorschlag ablehnen.

Abschließend wurde entschieden, zum Informationsaustausch zwischen den beiden Tälern, die sich dem Turin-Lyon-Projekt entgegenstellen, eine engere Verbindung aufrecht zu erhalten, und vorgesehen ist, zum Vergleich des Kampfes zwischen der französischen und italienischen Bevölkerung gegen das Lyon-Turin-Projekt in Bälde eine gemeinsame Aktion durchzuführen.

 

Neuer Brief aus San Sebastian

Harry aus San Sebastian, der am 15.April hier eine Rede an der Montagsdemo hielt, hat uns einen neuen Brief geschrieben:

(Auszüge)

Er berichtete bei der ersten Sitzung der Satorralaia vom Besuch in Stuttgart.

Die Sattoralaia schickt herzliche Grüße an die Protestgemeinde in Stuttgart.

 

Noch auf ihrer Reise hatten Harry und seine Frau durchs Internet erfahren, dass ihre Mitbürger und -bürgerinnen die Betreiber des Metro- und anderer zerstörerischer Stadtprojekte mit einem Zuwachs an Stimmen belohnt haben. 
D.h. die konservativen Basken der PNV haben jetzt einen Sitz mehr im Rathaus und wieder den gleichen Bürgermeister. Dagegen hat ihr Koalitionspartner, die sozialistische Partei, die  als erste das Metroprojekt gepusht hatte, zwei Sitze verloren.
Das kann man aber kaum auf die Propagierung des Metroprojekts zurückführen als vielmehr auf den deren Spitzenkandidaten,
Aber die Protestbewegung Satorralaia macht weiter:
 
Am Wochenende werden wir eine kleine Aktion vor dem Hotel Londres am Concha-Strand machen. Wir werden in den  Masken der Spitzenkandidaten der beiden Parteien  uns bei den Wählern und Wählerinnen dafür bedanken, dass sie uns  ihre Stimmen für das zerstörerische, unnötige, absurde Megaprojekt gegeben haben und wir werden dazu Informationsmaterial verteilen.
In zwei Stadtteilen haben die vom Lärm etc. betroffenen Anwohner, mit Anschubhilfe von Satorralaia, sich  selbst organisiert und einige Öffentlichkeitsaktionen und Pressekonferenzen durchgeführt.
und
Die Satorralaia beteiligt sich an einer Gruppe, die sich zum G7 – Treffen in Biarritz zu Wort melden wird

Zerstörungen in der Lagune von Venedig

Am 2. Juni havarierte ein Kreuzfahrtschiff an der Hafeneinfahrt. Das sind nicht die einzigen Gefahren für Venedig.

Das  internationale Forum der Protestbewegungen übersandte uns die folgenden Hinweise über Zerstörungen, die durch die großen Kreuzfahrtschiffe angerichtet werden

( Übersetzung AK S 21 überall)

„Seit 2013 haben wir in mehreren Dossiers von AmbienteVenezia mit Fotos, wissenschaftlichen Dokumenten, unserer Verarbeitung, Filmen den Schaden dokumentiert, der durch die Durchfahrt großer Schiffe in den Kanälen Lagunari an der Lagune von Venedig entstanden ist.

Insbesondere haben wir gezeigt, welche Verwüstung und Zerstörung die verschiedenen verrückten Projekte verursacht hätte, die in den letzten Jahren von der so genannten „Transversal Party“ vorgestellt wurden, die große Kreuzfahrtschiffe in der Lagune halten will, indem sie sie vom Hafen von Malamokko in die Lagune brachte und durch den Ölkanal führte…..

…. es gibt diejenigen, die sie in Porto Marghera wollen, diejenigen, die sie durch den Kanal Contorta oder durch die Insel Tresse ans Meer bringen wollen, es gibt diejenigen, die sie durch den Kanal Vittorio Emanuele bringen wollen.

Um eines dieser verheerenden und verrückten Projekte durchzuführen, müssten mehrere Millionen Kubikmeter mehr oder weniger kontaminierter Schlamm ausgehoben werden. Es wird auf 5 bis 7 Millionen Kubikmeter geschätzt.

Der Aushub des Ölkanals und die Durchfahrt von Handels- und Industrieschiffen in den letzten Jahren hat irreversible Schäden an der gesamten zentralen Lagune verursacht…….. Die Vergrößerung des Ölkanals und das Graben alter und neuer Kanäle, durch die auch große Kreuzfahrtschiffe hindurchfahren können, würde im Laufe der Jahre zur völligen Zerstörung des in der zentralen Lagune verbliebenen Materials führen und es zu einem Meeresarm mit einer Tiefe von mehreren Metern machen.

 

wir empfehlen einige Filme

Film über Wellen und Schäden, die durch Schiffe verursacht werden, die durch den Ölkanal fahren.

shipwakes Film hochgeladen von Marlyn 6369 am 8. November 2016
Film, der die Wellen zeigt, die von Schiffen verursacht werden, die durch den Ölkanal fahren, und die Schäden, die sie verursachen.
realisiert von CNR – ISMAR und Ca’Foscari University of Venice
Die Studie wurde in der wissenschaftlichen Zeitschrift PLOSONE vom 31. Oktober 2017 veröffentlicht.
Schiffsverkehr und Ufererosion in der Lagune von Venedig


Video von Wellen, die im Ölkanal von einem großen Kreuzfahrtschiff im Transit erzeugt wurden.
Hochgeladen am 16. Oktober 2014 vom Verein Venezia Viva


Video über die Wellen, die im Ölkanal durch den Transit eines am 16. Oktober 2014 von Loredana Spadon beladenen Containerschiffes erzeugt wurden.

 

Frankreich: Wahlfragen zur Europawahl

Liebe Freunde,

Hier ein Bericht der Initiative der Gruppe „NDDL – Poursuivre ensemble“ (auf Deutsch „Notre Dame-des-Landes – gemeinsam weiter machen“). Wahlprüfsteine sind ein bewährtes Mittel, um den Menschen Entscheidungshilfen bei Wahlen in die Hand zu geben, und sie geben die Möglichkeit, gewählte Vertreter an ihren Aussagen zu messen.

Die Gruppe NDDL Poursuivre ensemble hat vor den Europaparlamentswahlen einen Brief an französische Kandidaten geschickt, mit dem Inhalt, dass die Entscheidung über den Bau unnützer Großprojekte für den Erhalt der Umwelt besonders dringlich ist. Denn durch diese Projekte werden Natur, Wälder, Felder und Wiesen zerstört und die Erde massiv mit unnützen Betonbauten versiegelt. Statt der CO2-Reduzierung wird immer noch mehr Energie verschwendet, u.a. für weitere Verkehrswege: neue Autobahnen, Flughäfen, Hochgeschwindigkeits-strecken und Tunnel, Müllverbrennungsanlagen, Freizeiteinrichtungen (Fußballstadien, Vergnügungszentren, die künstliche Skipiste in Gonesse bei Paris, Surf-Parks) usw. Dazu kommt, dass der Atommüll in die Erde eingebuddelt und neue Atomreaktoren gebaut werden, anstatt die Atomenergieproduktion zu stoppen. Es wird unausweichlich, die Energie-Alternative kleiner lokaler Projekte zu fördern und auszudehnen. Für den Schutz des Klimas und der Biodiversität ist auch die öffentliche Förderung ökologischer Projekte wie der bäuerlichen makrobiologischen Landwirtschaft notwendig.

Daher stellt die Gruppe an die Europakandidaten die folgenden Fragen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden sollen (Kommentare sind möglich):

„Sind Sie für den Stopp der folgenden Projekte:

In Frankreich:

  • EPR von Flammanville
  • Atommüll-Endlager von Bure
  • TGV-Strecke Lyon-Turin
  • TGV-Strecke Bordeaux-Toulouse
  • TGV-Strecke Bordeaux-Dax
  • TGV-Strecke Dax-Spanien
  • Europa City Gonesse
  • Große Westumfahrung Straßburg
  • Windräderpark von Crassous
  • Sivens (2. Projekt)
  • Center (Vergnügungs-)Park von Roybon
  • Autobahn A 45
  • Massenviehzuchtbetriebe, „Hof der 1000 Kühe“
  • Goldberg in Guyana

in Europa:

  • Bahnhof Stuttgart 21 – Deutschland
  • Flughafen von Kastelli – Griechenland
  • MOSE-Schutzmauer-Projekt in Venedig – Italien
  • Metro von San Sebastian – Spanien“

Vor den Wahlen zum Europaparlament sprachen sich folgende KandidatInnen, die jetzt ins Parlament einziehen könnten, für den Stopp dieser Projekte aus:

Yannick Jadot – Europe Écologie les Verts (EELV) 14,23 %; Manon Aubry – La France insoumise (unbeugsames Frankreich, 8,57 %); Dominique Bourg – Urgence écologique (ökologischer Ausnahmezustand, 2,11 %); Benoît Hamon, Génération.s, Bürgerliste des europäischen Frühlings 2,57 %).

COMITATO NO GRANDI NAVI: Venedig, der Künstler und die Kreuzfahrtschiffe

Das internationale Forum der Protestbewegungen schickte uns dieses Video und folgenden Text:

(Übersetzung AK Stuttgart21ueberall)

Ein Video über den Künstler Banksy in Venedig wurde auf dem Instagram-Konto des Straßenkünstlers veröffentlicht. Im Video stellt der mysteriöse Künstler auf dem Markusplatz eine Arbeit aus, die die überdimensionalen Kreuzfahrtschiffe in der Lagune darstellt. „Ich bereite meinen Stand für die Biennale in Venedig vor. Obwohl es sich um die größte und prestigeträchtigste Kunstveranstaltung der Welt handelt, wurde ich aus irgendeinem Grund nie eingeladen“, so der Kommentar zum Video. Banksy, wird dann polizeilich aufgefordert, den Platz zu verlassen, weil er keine Berechtigung hat.
*Danke an BANKSY für dieses Kunstwerk, das in unsere ramponierte Stadt gebracht wurde.

Die Botschaft dieses Videos:
„Wir (Bürger, Künstler, Menschen) müssen gehen, sie (die großen Kreuzfahrtschiffe) können bleiben.“
Wie verrückt sind die Gesetzgeber?
Alles in allem müssen wir sagen
KREUZFAHRTSCHIFFE AUS DER LAGUNE!
Setzen Sie den Kampf um das Recht fort, in dieser Stadt ohne die Monster des Meeres zu leben!

 

 

Un video di Banksy a Venezia è stato pubblicato sull’account Instagram dello stesso street artist. Nel filmato, il misterioso artista espone in piazza San Marco un’opera che ritrae le grandi navi da crociera nella laguna. „Sto preparando il mio stand per la Biennale di Venezia. Nonostante si tratti del più grande e prestigioso evento d’arte al mondo, per qualche ragione io non sono mai stato invitato“, è il commento che accompagna il video. Banksy, o chi per lui, viene poi invitato ad allontanarsi dai vigili perché sprovvisto di autorizzazione.
*Grazie a BANKSY per questo pezzo di arte portata nella nostra maltrattata città.
Il messaggio di questo video?
„Noi (cittadini, artisti, persone) ce ne dobbiamo andare, loro (le grandi navi da crociera) possono restare“
Quanto pazzi sono i legislatori??
Tutti insieme dobbiamo dire
FUORI LE NAVI DA CROCIERA DALLA LAGUNA!!
Continuano la lotta per il diritto di vivere in questa città senza i mostri del mare!